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Garden Route

„Afrika verändert dich für immer, wie kein anderer Ort auf der Welt. […] Vielleicht liegt es daran, dass Afrika der Ort unserer aller Anfänge ist, die Wiege der Menschheit, wo sich vor langer Zeit zum ersten Mal Spezies in der Savanne aufgerichtet haben?“
Brian Jackman, britischer Journalist

Eine Südafrika Reise steht schon länger auf Ihrer Wunschliste? Wir helfen Ihnen, diesen Wunsch wahr werden zu lassen. Unsere Rundreise bringt Sie zu einem der beliebtesten Reiseziele in Südafrika – zur Garden Route. Dieses einzigartige Naturparadies zwischen Mossel Bay und dem Tsitsikamma National Park steht vor allem für schroffe Berge, gigantische Steilküsten, einsame weiße Sandstrände und tiefe Wälder.

Unser individueller Routenvorschlag für die Garden Route führt Sie sowohl durch die Winelands bei Stellenbosch und Paarl im Landesinneren sowie die Kleine Karoo Halbwüste und weiter bis an die wundervolle Küste mit vielen kleinen Badeorten wie Plettenberg und Jeffreys Bay. Mit zahlreichen Südafrika Rundreise Tipps bereiten wir Sie perfekt auf Ihr bevorstehendes Garden Route Abenteuer vor.


Die Garden Route Rundreise im Überblick


Kapstadt – Kap der Guten Hoffnung – Botanischer Garten Kirstenbosch – Winelands – Garden Route – Kleine Karoo Halbwüste – Tsitsikamma National Park – Port Elizabeth – Addo Elephant National Park

Das Wichtigste in Kürze:

  • Länge der Route: ca. 1.200 km
  • Rundreise Dauer: etwa 10-14 Tage
  • Start-/Zielpunkt: Kapstadt/Port Elizabeth
  • Beste Reisezeit: Oktober bis Februar
  • Womit: Mietwagen, Boot
  • Kapstadt, Winelands & Tsitsikamma National Park
  • Tag 1-3: Willkommen im quirligen Kapstadt

    Kapstadt
    Kapstadt, Blick vom Tafelberg


    Kapstadt, eine Perle an der Südspitze Afrikas! Eingeschlossen von zwei Ozeanen liegt die beliebte Trend-Metropole am Fuße des Tafelberges und vereint gekonnt die Symbiose aus lebhaftem Großstadtflair und malerischen Weinbergen im Hinterland. Mit der bezaubernden Lage am Ozean besticht Kapstadt zudem durch eine bewegende Geschichte.


    Der Tafelberg

    Allen voran verzaubert das Wahrzeichen der Stadt: Der Tafelberg! Diese gigantische Naturerscheinung ist so faszinierend wie kaum etwas anderes in Kapstadt. Der 1.086 Meter hohe Berg ist bei gutem Wetter bereits aus einer Entfernung von 100 Kilometern zu sehen. Die bequemste Variante den Berg zu erklimmen ist die Fahrt mit der Seilbahn. Mehr als 500.000 Besucher nehmen jedes Jahr die Seilbahn auf die Spitze des Berges, um die grandiosen Panoramaaussichten zu genießen.


    Kapstadt Sightseeing

    Die interessante Geschichte Kapstadts bemerkt man vor Ort an fast jeder Ecke. Die historischen Gebäude, das bunte Völkergemisch und der daraus resultierende Mix aus Kulturen und Traditionen machen diese Stadt besonders einzigartig.

    • Erfahren Sie im District Six Museum mehr über die erst 1994 abgeschaffte Apartheid.
    • Auf dem Green Market Square finden Sie südafrikanisches Kunsthandwerk, Textilien, Schmuck und mehr.
    • Unser Tipp für die Tea Time: Das „O’Ways Teacafé“ mit 80 unterschiedlichen Sorten Tee.
    Der Schuss der Noon-Gun vom Signal Hill

    Jeden Tag um Punkt 12 Uhr, außer an Sonn- und Feiertagen, geben mehrere Kanonen einen Schuss ab. Mit diesem Signal wurden die Einwohner früher informiert, wenn sich Versorgungsschiffe näherten. Auch später wurde die High Noon Gun um die gleiche Zeit gezündet, damit die Kapitäne ihre Uhren auf Richtigkeit prüfen konnten. Bis heute wird diese Tradition beibehalten.


    Bunt, bunter, Bo-Kaap Viertel

    Bo-Kaap Viertel
    Bo-Kaap Viertel

    Eine Attraktion für sich, die Sie bei Ihrem Stadtrundgang ebenfalls nicht auslassen sollten ist das Bo-Kaap Viertel. Auch als Malaienviertel bezeichnet, ist es bekannt für seine vielen bunten Häuser. Es ist eines der ältesten und ursprünglichsten Stadtviertel von Kapstadt.

    Von der Innenstadt aus geht es im Bo-Kaap Viertel durch besonders enge und steile Straßen weiter hinauf in Richtung Signal Hill. Ein Großteil des Viertels ist muslimischer Abstammung, was auch auf die vorhandenen zehn Moscheen im Bo-Kaap Viertel zurückzuführen ist.

    Kulinarisches in Kapstadt

    Kapstadt ist das Eldorado für Fleischliebhaber! Alles, was in etwa die eigene Schulterhöhe übersteigt, landet auf dem sogenannten „Braai“ – dem südafrikanischen Grill. Nichts für Vegetarier! Zu den beliebtesten Nationalgerichten gehören Springbock, Strauß, Kudu und Warzenschwein. Besonders gut kann man an der Waterfront in Kapstadt essen gehen. Im Hafen gibt es diverse Restaurants mit verschiedenen Spezialitäten.

    Kapstadt am Abend

    Die Silhouette von Kapstadt wird von drei Bergen gekennzeichnet: Der in aller Welt bekannteste Berg ist der Tafelberg. Östlich des Stadtzentrums befindet sich der 1.002 Meter hohe Devil’s Peak, ein Paradies für Wanderer. Westlich der Stadt thront schließlich noch der 350 Meter hohe Signal Hill, einer der Top-Sundowner-Spots. Auch vom Lion's Head bieten sich unvergessliche Sonnenuntergänge mit Blick auf Kapstadt, das Meer und den Tafelberg.

    Nur wenige Meter vom Green Market Square entfernt befindet sich die Long Street, DIE Partymeile der Stadt. Tagsüber sieht die Long Street weniger nach Partymeile aus, aber abends öffnen viele angesagte Bars und Discos ihre Türen.

    Unser Event-Tipp: Kap-Karneval

    Jährlich am 2. Januar feiern die Kapmalaien eine große Straßenparty, den Coon-Carnival. Tausende Coloureds (zu deutsch „Farbige“) ziehen dann in farbenprächtigen Kostümen mit lauter Musik durch die Innenstadt. Ursprünglich feierten die Sklaven damit den einzigen freien Tag im Jahr.

    Tag 4: Robben, Pinguine und das berühmte Kap der Guten Hoffnung

    „Den einzigen Menschen, den ich wirklich beneide, ist derjenige, der noch niemals in Afrika gewesen ist – denn er hat noch so viel, worauf er sich freuen kann.“
    Richard Mullin, US-amerikanischer Sänger und Songwriter

    Hout Bay Panorama
    Hout Bay Panorama

    Richard Mullin bringt es auf den Punkt – es gibt viel zu entdecken in Südafrika. Von Kapstadt aus geht es am Morgen des vierten Tages ins 20 Kilometer entfernte Hout Bay, einem märchenhaften Fischerdorf. Es liegt malerisch an einer Bucht und grenzt unmittelbar an den berühmten Chapman‘s Peak Drive – eine der berühmtesten und schönsten Küstenstraßen in ganz Südafrika, entlang des weiten Meeres und schroffe, steiler Felswände.

    Robben
    Robben Kolonie

    Die Robben von Seal Island

    Von Hout Bay aus lohnen sich Bootstouren zur Seal Island, wo eine Vielzahl von Robben lebt. Robben sind eine der Lieblingsspeisen Weißer Haie, somit tummeln sich in diesen Gewässern auch viele der gigantischen Meeresbewohner. Die Ausflugsboote fahren nah an die Felsen heran, um die Robben gut beobachten zu können. Mit etwas Glück können Sie auch Delfine in der Bucht vor Hout Bay sehen.


    Ehemalige Gefängnisinsel Robben Island

    Apropos Robben: Robben Island, eine frühere Gefängnisinsel, gilt heute als Symbol des Kampfes gegen die Unterdrückung während der Apartheid, die von einem Namen geprägt wird – Nelson Mandela. Wer sich auf die Spuren des Nationalhelden begeben möchte, ist auf Robben Island genau richtig. Als berühmtester Häftling musste Nelson Mandela über 20 Jahre auf der Insel verbringen. Seit 1997 ist Robben Island ein Museum. Die UNESCO verlieh dem Ort 1999 den Status eines Weltkulturerbes.


    Niedliche Zweibeiner gefällig?

    Pinguine
    Pinguine am Boulders Beach

    Pinguine in Südafrika? Ja, und zwar am Boulders Beach auf der Kap-Halbinsel. Der afrikanische Brillenpinguin ist die einzige in Afrika lebende Pinguinart. Entlang der gesamten Küste gibt es etwa 2.000 Pinguine. Seit 2010 stehen sie unter Naturschutz. Von einer Aussichtsplattform am Foxy Beach können Sie entspannt Ausschau halten oder Sie schwimmen im Meer mit den Pinguinen um die Wette.

    Das Kap der Guten Hoffnung

    Wer an Kapstadt denkt, denkt zugleich auch meistens an das Kap der Guten Hoffnung. Das Kap hat eine lange und bewegte Geschichte in Südafrika. Zahlreiche Seefahrer haben ihr Leben und ihre Schätze direkt am Kap der Guten Hoffung gelassen, nicht selten, weil es hier so stürmisch ist.

    Am Kap der Guten Hoffnung
    Am Kap der Guten Hoffnung

    Bartholomäus Diaz gab diesem Kap daher den Namen „Kap der Stürme“ als er im Jahr 1488 einen neuen Seeweg nach Osten erschließen wollte. Zehn Jahre später segelte Vasco da Gama auf der gleichen Route, um einen neuen Handelsweg für Europa nach Indien und in den Fernen Osten Asiens zu eröffnen. Ein Forscher aus Portugal benannte das Kap nun „Gute Hoffnung“, da er durch den Optimismus der Erschließung neuer Handelswege inspiriert war. Das „Cape of Good Hope" war geboren.



    Ein atemberaubendes Naturparadies

    Das berühmte Kap liegt inmitten eines knapp 8.000 Hektar großen Naturreservates, welches unter dem Namen Cape Peninsula National Park bekannt ist. Naturliebhaber und Tierfreunde kommen hier gleichermaßen auf ihre Kosten. Heute liegen am Kap der Guten Hoffnung zudem über 3.000 Schiffswracks auf dem Meeresgrund. Weitere Sehenswürdigkeiten am Kap der Guten Hoffnung sind das „Diaz Cross“ und das „Vasco da Gama" Denkmal.

    Kap der Guten Hoffnung
    Das sagenumwobene Kap der Guten Hoffnung

    Zum Cape Point und dem Historical Lighthouse

    Robben
    Historical Lighthouse

    Die Fahrt zur Kapspitze gehört zum Pflichtprogramm eines jeden Kapstadt Besuchs. Cape Point ist ein 250 Meter hohes Kliff mit einem alten Leuchtturm und befindet sich etwa 1 Kilometer vom Kap der Guten Hoffnung entfernt. Der Leuchtturm diente früher der Navigation, bis das Radar eingeführt wurde. Bis heute toben hier Nebel, Stürme und eiskaltes Wasser.

    Die letzten Meter zum Leuchtturm müssen Sie zu Fuß zurücklegen oder Sie fahren mit der Zahnradbahn (Fliegender Höllander). Eine Treppe aus Naturstein führt über 120 Treppenstufen zum alten Leuchtturm. Von hier aus können Sie die Kapspitze wie auch das westlich gelegene Kap der Guten Hoffnung sehen.

    Tag 5: Einheimische Natur erleben und Fahrt durch die Winelands

    Bis zum Botanischen Garten in Kirstenbosch sind es von Kapstadt nur 15 Kilometer.

    Gegründet im Jahre 1913, umfasst der Botanische Garten Kirstenbosch nur einheimische Pflanzen der Kapregion. Um die einzigartige Artenvielfalt der Kapregion zu erhalten, wurde der Botanische Garten 2004 als erster Botanischer Garten der Welt in den Status als UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen. Zu sehen gibt es rund 7.000 Pflanzenarten, darunter natürlich auch die Nationalpflanze Südafrikas, die Protea.

    Tree Canopy Walkway
    Tree Canopy Walkway im Botanischen Garten Kirstenbosch

    Dem Himmel so nah! Eine noch recht neue Attraktion ist der Tree Canopy Walkway, ein Baumwipfelpfad mit tollen Ausblicken auf den Garten, den Tafelberg und auf Kapstädter Innenstadt.

    Der Holz- und Stahlsteg ist rund 130 Meter lang und führt Sie halbmondförmig durch den Botanischen Garten. Genießen Sie die vielfältige Fauna um sich herum und lauschen Sie den Vögeln in den Baumkronen.




    Winetasting im reizvollen Hinterland von Kapstadt

    Vom Botanischen Garten in Kirstenbosch sind es etwa 50 Fahrminuten bis nach Stellenbosch, der zweitältesten Stadt Südafrikas. Die Universitätsstadt ist eine der wichtigsten Weinregionen Südafrikas und das Sinnbild einer romantischen Stadt. In den von Eichen gesäumten Straßen wechseln sich Cafés, Boutiquen und Kunstgalerien ab. Ein absolutes Muss ist ein Abstecher zu einer Weinverkostung. Empfehlenswerte Weingüter mit traumhaftem Ambiente und in malerischer Landschaft sind zum Beispiel:

    • Delheim Weingut
    • Warwick Wine Estate
    • Waterford Estate

    Unser Tipp: Premium Weinprobe für Romantik pur

    In Delheim können Sie zu zweit ganz romantisch an einer Premium Weinprobe auf der Terrasse im Garten teilnehmen. Neben den Weinen erhalten Sie eine Auswahl an Käse, Obst, Oliven und Schinken. Die perfekte Abrundung einer Weinprobe.
    Weinberge
    Weinberge in Stellenbosch

    Durch die Winelands nach Paarl

    Rebsorte
    Am meisten verbreitet: Die Rebsorte Cabernet Sauvignon

    Wörtlich übersetzt bedeutet Paarl „Perle“. Perle deshalb, weil die Berge um die Stadt bei bestimmtem Tageslicht eine perlenähnliche Farbe annehmen. Paarl gehört zu den drei ältesten von Europäern gegründeten Siedlungen in Südafrika, ist eines der Zentren in den Winelands und befindet sich nur 30 Kilometer von Stellenbosch entfernt.

    Der sehr fruchtbare Boden und das mediterrane Klima brachte Siedler dazu, Obstplantagen und Gemüsegärten anzulegen und dadurch vor allem den Weinanbau zu entwickeln. Heute am meisten verbreitet ist die Sorte Cabernet Sauvignon. Gekennzeichnet ist der Wein durch ein tiefdunkles Rot und ein herrliches Aroma von schwarzen Johannisbeeren.

    Über die Geschichte der Stadt kann man sich im Paarl Museum informieren. Das heimatkundliche Museum, gelegen in der Main Street, war einst die Pfarrei der Stadt.


    Afrikaans, die jüngste Sprache der Welt

    Eine weitere Attraktion in Paarl ist das futuristisch anmutende „Afrikaanse Taalmonument“. Es soll die Entwicklung des Afrikaans als eigenständige Sprache darstellen. 1875 wurde Afrikaans zur eigenständigen Sprache deklariert und gilt damit als jüngste Sprache der Welt.

    Taalmonument
    Das Afrikaanse Taalmonument

    Das Taalmonument besteht aus einer Reihe von sich zuspitzenden Säulen sowie aus mehreren Halbkugeln, die die Einflüsse unterschiedlicher Sprachen und Kulturen auf das Afrikaans symbolisieren. Der Architekt Jan van Wyk beschreibt die symbolische Aussage des Monuments so: „Afrikaans ist die Sprache, die Westeuropa und Afrika verbindet. Es schlägt eine Brücke zwischen dem großen, hellen Westen und dem magischen Afrika.

    Tag 6: Walbeobachtungen in Hermanus und Sandboarding in Mossel Bay

    Hermanus
    Hermanus

    Hermanus, die Welthauptstadt der Wale

    Wale

    Am sechsten Tag Ihrer Rundreise geht es von Kapstadt 120 Kilometer in südöstliche Richtung nach Hermanus, einem beliebten Ort an der Walker Bay und die wahre Welthauptstadt der Wale. Die beste Zeit für Walbeobachtungen liegt zwischen Juni und November. Die besten Plätze in Hermanus dafür sind Roman Rock, Siever‘s Point und Old Harbour.

    Besonders schön ist auch der Cliff Path, ein 6 Kilometer langer Wanderweg entlang der Walker Bay. Er führt Sie vorbei an traumhaften Ausblicken mit Postkartenmotiv-Potenzial. Entlang des nicht überlaufenen Meeres finden Sie schöne (Bade-)Buchten für eine kleine Verschnaufpause.

    Action der etwas anderen Art in Mossel Bay

    Nach hoffentlich erfolgreichen Walbeobachtungen führt Sie Ihre Route nun rund 300 Kilometer weiter nach Mossel Bay. Wussten Sie, dass in Mossel Bay das zweitbeste Klima der Welt herrscht? Nur auf Hawaii ist es klimatisch noch schöner. Somit darf Mossel Bay auf Ihrem Weg durch die Garden Route nicht fehlen. Die sogenannte Muschelbucht befindet sich ungefähr genau in der Mitte zwischen Kapstadt und Port Elizabeth.

    Extra Tipp: Kap Agulhas – der südlichste Punkt Afrikas

    Wenn Sie nicht den direkten Weg von Hermanus nach Mossel Bay einschlagen, dann machen Sie doch zwischendurch eine Pause am Kap Agulhas. Das Kap ist der südlichste Punkt des afrikanischen Kontinent, an dem der Atlantik und der Indische Ozean aufeinandertreffen.


    Sandboarden in Mossel Bay

    Snowboarden war gestern! In Südafrika auch eher schwierig. In Mossel Bay ist Sandboarden der absolute Renner. Auf der längsten Düne Südafrikas, der Dragon Dune, können Sie auf bis zu 320 Meter nach einer kurzen Einweisung den sandigen Weg nach unten düsen. Ein garantiert adrenalingeladenes Abenteuer.

    Sie haben noch nicht genug Sand unter den Füßen gespürt? Dann lohnt der Weg ins De Hoop Nature Reserve. Dort finden Sie den wohl schönsten „Sandkasten“ des Landes. Dieses Reservat ist ein Ort zum Verlieben, ein Ort der Stille und ein Ort zum in die Ferne schweifen. Es ist das südlichste Naturschutzgebiet Afrikas, umfasst 34.000 Hektar und ist ein Paradies für Erholungssuchende, Wanderer und Vogel- und Walbeobachter.

    Tag 7: Oudtshoorn, die Stadt der Strauße

    Kleine Karoo
    Kleine Karoo Halbwüste

    Von Mossel Bay fahren Sie 170 Kilometer zurück ins Landesinnere nach Ladismith. Ladismith ist eine Stadt entlang der Route 62, eine der längsten Weinstraßen der Welt und Pendant zur amerikanischen Route 66. Wenn Sie auf der Route 62 unterwegs sind, durchqueren Sie auch die Kleine Karoo Halbwüste. Landschaft und Klima sind hier ein deutlicher Kontrast zu der bisherigen Umgebung. Mitten in der ländlich-romantischen Wüste kommen Sie vorbei an gigantischen Berg- und Felsmassiven sowie an kleinen ursprünglichen Dörfern.

    Ladismith ist ein wunderbarer Ausgangspunkt für Wanderungen in die Swartberge. Diese reizvolle Gebirgskette hält mit zahlreichen bizarren und farbenfrohen Gesteinsformationen unvergessliche Fotomotive für Sie bereit. Der Swartberg-Pass gilt als einer der schönsten und spektakulärsten Pässe im Western Cape. Für eine komplette Durchquerung des Passes benötigen Sie mit dem Auto etwa 2-3 Stunden.

    Tropfsteinhöhle
    Cango Caves Tropfsteinhöhle

    Bevor Sie wieder die Garden Route erreichen, machen Sie einen kleinen Abstecher nach Oudtshoorn, Straußen-Welthauptstadt und bedeutendste Stadt der Kleinen Karoo Halbwüste. Zu den beiden Sehenswürdigkeiten gehören:

    • die Cango Caves Tropfsteinhöhle, eines der größten Tropfsteinhöhlen-Systeme der Welt
    • Straußenfarmen wie die Ostrich Show Farm




    Oudtshoorn, wichtigster ehemaliger Standort für die Federindustrie

    Straußenfarm
    Straußenfarm in Oudtshoorn

    Oudtshoorn war früher das Zentrum für die Straußenfarm-Industrie. Zu dieser Zeit haben die großen Straußen-Barone ein Vermögen verdient – eine einzige Feder kostete damals umgerechnet knapp 23 Euro. Heute geht es mehr um die Fleisch- und Lederproduktion. Durch die größer werdene Anzahl an Farmen existiert auch eine Überproduktion an Federn. Da diese heute nicht mehr allzu sehr in Mode sind, konnte dieser wirtschaftliche Sektor in Oudtshoorn bis heute nicht mehr richtig in Gang gebracht werden.



    Das beste Straußensteak gibt es wo?

    South African Food
    Südafrikanische Spezialitäten

    Genau, in Oudtshoorn! Alles andere wäre auch verwunderlich. Das Südafrika ein Fleisch-Paradies ist haben Sie nun schon öfter gehört. Das beste Straußensteak in Oudtshoorn gibt es im Restaurant "Nostalgie" in der Baron van Reede Street 74.

    In stilvollem Ambiente kommt das Restaurant urig und authentisch daher und bietet neben köstlichen Steaks auch weitere südafrikanische Köstlichkeiten an. Öffnungszeiten: Montag bis Samstag ab 7 Uhr bis Mitternacht. Sonntags ist im Restaurant Nostalgie Ruhetag.


    Unser Übernachtungstipp

    Verbringen Sie eine Nacht in einer Unterkunft außerhalb von Oudtshoorn. Warum? Es erwartet Sie ein atemberaubender Sternenhimmel der südlichen Hemisphäre. Fernab von jeglicher Lichtverschmutzung funkelt bei klarer Sicht der gesamte Himmel. Und auch die Milchstraße ist zum Greifen nah. Besser als jedes Planetarium!

    Tag 8: Strand-Abenteuer in Wilderness und Austern Paradies Knysna

    Wilderness
    Wilderness

    70 Kilometer trennen Sie von Wilderness, einem weiteren idyllischen Küstenort an der Garden Route und bekannt für seinen traumhaften Strand. Der Strand von Wilderness umfasst vielen Lagunen und Buchten, umgeben von einer malerischen Flusslandschaft und einer große Düne. Mitten in dieser Idylle befindet sich auch der „Woodville Big Tree“, ein 800 Jahre alter Baum.

    Der Strand von Wilderness ist zudem nicht nur einer der schönsten Strände, sondern durchaus auch einer der gefährlichsten. Die Wellen können sehr hoch werden und gefährlich brechen. Nur sehr gute Schwimmer sollten sich hier ins Meer begeben. Auch für Paraglider ist Wilderness ein beliebter Treffpunkt.


    Postkartenmotiv Outeniqua Choo-Tjoe

    Der Viewpoint „Map of Africa“ macht seinem Name alle Ehre. Von dort aus können Sie auf den Kaaimans River blicken und es sieht wahrlich so aus, als würde man auf Afrika schauen. Von der anderen Seite des Aussichtspunktes haben Sie nochmals einen hervorragenden Blick auf den Strand von Wilderness.

    An der Flussmündung des Kaaimans River finden Sie die viel fotografierte Eisenbahnbrücke des Outeniqua Choo-Tjoe-Train. Mit etwas Glück erhaschen Sie mit Ihrer Kamera sogar einen vorbeifahrenden Zug. Die ehemalige laute und historische Dampfeisenbahn beförderte im Schnitt 115.000 Passagiere jährlich, bevor der Betrieb vor einigen Jahren eingestellt wurde. Die malerische Bahnstrecke, welche auch zum Nationalen Naturdenkmal ernannt wurde, ist dennoch bis heute eine Touristenattraktion.


    Knysna

    Eine weitere schöne Strecke entlang der Küste erwartet Sie auf dem Weg von Wilderness nach Knysna. Nach einer Fahrzeit von 40 Minuten sind Sie auch schon im kleinen Hafenstädtchen angekommen, welches übrigens „Neisna“ ausgesprochen wird. Knysna lebt immer noch viel vom Fischfang und der Holzindustrie (Knysna bedeutet so viel wie „Ort des Holzes“), etabliert sich aber auch zunehmend immer mehr im touristischen Sektor.

    Direkt an einer schöne Lagune gelegen, kann man hier besonders gut entspannte Bootstouren unternehmen. Sowohl tagsüber auch als am Abend lohnt ein Bummel durch die Waterfront. Bekannt ist Knysna vor allem für seine Austern. In der Lagune gibt es eine 4 Hektar große Austernfarm. Unverwechselbar ist Knysna aber auch durch die gefährlichste Hafeneinfahrt der Welt. Die beeindruckenden Knysna Heads Klippen engen den Seezugang auf weniger als 200 Meter Breite ein.

    Knysna
    Lagune von Knysna
    Unser Eventtipp: das Oyster Festival

    Anfang Juli findet jedes Jahr das beliebte Oyster Festival statt, bei dem sich alles um die begehrte Auster dreht. Es ist eines der populärsten Festivals in Südafrika, welches auch die Herzen von Nicht-Austernliebhabern höher schlagen lässt. Und wer es nicht ist, kann es ja noch werden, denn nirgendwo sonst im Land können Sie frischere und köstlichere Muscheln als in Knysna essen.

    Tag 9: Plettenberg Bay und der Tsitsikamma National Park

    Am neunten Reisetag bringt Sie unsere Route von Knysna nach Plettenberg. Plett, wie der 30 Kilometer von Knysna entfernte Ort liebevoll von den Einheimischen genannt wird, ist eine wahre Perle und gehört zu den beliebtesten Badeorten entlang der Garden Route. Unser Tipp ist der Keurboomstrand direkt am türkisblauen Meer. In Plettenberg Bay werden auch alle möglichen Wassersportarten angeboten. Vor allem Speedboat Touren sind ein rasantes Abenteuer mit jeder Menge Nervenkitzel.


    Bloukrans River Bridge
    Bloukrans River Bridge – Trauen Sie sich?

    Adrenalin pur in Südafrika

    Wenn eine Speedboat Tour Ihren Adrenalinpegel nicht genug in die Höhe steigen lässt, dann ist vielleicht ein Bungee-Sprung das Richtige. Von der Bloukrans River Bridge, 30 Kilometer von Plettenberg Bay entfernt, können Sie mit 216 m den höchsten Bungee-Sprung Südafrikas wagen.

    Die nicht weniger spektakuläre Alternative ist der Flying Fox. Sausen Sie an einem 200 Meter langen Kabel durch den Brückenbogen. Ein unvergessliches Erlebnis – und das kann Ihnen so schnell sicher niemand nachmachen!


    Suspension Bride
    Suspension Bride (Hängebrücke) im Tsitsikamma National Park

    Tsitsikamma National Park

    Nach Ihrem erfolgreichen Bungee-Sprung können Sie Ihren Puls wieder runterfahren und sich wieder auf ein geballtes Naturerlebnis freuen. Nach einer kurzen Autofahrt von 15 Minuten erreichen Sie den Eingang zum Tsitsikamma National Park. Der Name des Parks stammt aus der Khoi-Sprache und bedeutet so viel wie „sprudelndes Wasser“.

    Hier gibt es gleich mehrere Highlights:

    • die Treetop Canopy-Tour mit über 10 verschiedenen Ziplines durch den Tsitsikamma Forest
    • die Suspension Bridge über dem Storms River mit wunderbarem Blick auf die Schlucht und das Meer
    • der Otter- oder Tsitsikamma Trail, zwei der schönsten Wanderrouten des Landes (Bitte beachten Sie, dass eine sehr zeitige Anmeldung von mind. 12 Monate im Voraus erforderlich ist, da nur eine begrenzte Zahl an Wanderern zugelassen werden.)
    Tsitsikamma National Park
    Tsitsikamma National Park

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