Add-on Sales: So steigern Hotels Ihren Umsatz um bis zu 40%

4-Sterne Hotel, Übernachtung, Frühstück, Zugang zum Wellnessbereich – für viele Betreiber reicht das nicht mehr, um die steigenden Ansprüche der Hotelgäste zu erfüllen. Immer mehr Kunden verlangen nach individuellen Reiseerlebnissen, dem ganz besonderen Etwas, einem Sahnehäubchen für den geplanten Wellnessurlaub. Dabei ist für viele Gäste ganz wichtig, sich vor Ort um nichts mehr kümmern zu müssen.

  • Die Lösung: Vorab buchbare Zusatzleistungen. Diese können schon bei der Zimmerbuchung mit nur einem Klick dem Paket hinzugefügt werden.

Der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Laut einer aktuellen Auswertung der Travelcircus-Buchungen, gehören zu den Bestsellern Massagen und exklusive Dinner-Pakete, mit denen insgesamt über 40% der Add-on Umsätze erzielt werden. Ebenfalls sehr beliebt sind Zimmer- oder Leistungsupgrades sowie kleinere Aufmerksamkeiten wie ein Willkommens-Paket oder der margenfreundliche Late-Checkout am Sonntag.

Einige Hotels erweitern diese Angebotspalette jedoch deutlich, zum Beispiel mit einem privaten SPA-Bereich oder einem Gin-Tasting, welches z.B. das 5-Sterne Hotel Palace in Berlin anbietet. Dessen Director of Revenue Management, Frank Braun, berichtet: „Wenn wir dem Kunden umfängliche Zusatzleistungen schon bei der Zimmerbuchung zeigen, kann er sich von den lokalen Angeboten inspirieren lassen und zudem noch Geld gegenüber der Buchung vor Ort sparen“.

Doch nicht nur für den Kunden sind die Zusatzleistungen attraktiv:

  • Hotels erhalten durch Vorabbuchungen deutlich bessere Planungssicherheit.

Mitarbeiter können entsprechend der Buchungen eingeteilt und nötige Vorbereitungen in Ruhe getroffen werden. Zudem schützt sich das Haus damit vor kurzfristigen Ausfällen durch Kundenstornierungen.

Hotels sollten darüber hinaus einen zusätzlichen Effekt nicht vernachlässigen: Insbesondere ausgefallene Ideen können ein klares Alleinstellungsmerkmal im Markt erzeugen, welches Kunden in Erinnerung behalten. Ein orientalisches Rhassoul Bad oder ein Rosensalz-Peeling finden die Gäste sicher nicht in jedem Haus.

„Wir beobachten eine deutliche Zunahme von Vorabbuchungen.“

Aus diesen Gründen bietet beispielsweise das 5-Sterne-Hotel Romantischer Winkel im Harz ein breites Angebot an Zusatzleistungen an. „Wir beobachten eine deutliche Zunahme von Vorabbuchungen“, erläutert Hoteldirektor Matthias Reuter, „unsere Kunden bekommen die Möglichkeit sich ein individuelles Arrangement zusammenzustellen, welches sie so laut Preisliste nicht bekommen würden“.

Neben umfangreichen Wellness-, Kosmetik- und Massageangeboten hat sich das Hotel auf Paare spezialisiert, die ein außergewöhnliches Wochenende erleben möchten. Wer seinen Partner mit etwas ganz Besonderem überraschen möchte, bucht hier ein gemeinsames Kaiserbad und den Love-Butler, ein Mitarbeiter des Hotels, der eine romantische Zimmerdekoration, Prosecco, Pralinen, einen Obstkorb und ein kleines Geschenk im Gästezimmer bereitstellt.

Doch wie viel Potential steckt in dem Geschäft mit den Zusatzleistungen tatsächlich? Bastian Böckenhüser, Geschäftsführer bei Travelcircus verrät:

„Bei uns buchen ungefähr 20% aller Kunden Zusatzleistungen. In dieser Gruppe können die Leistungen bis zu 40% des Warenkorbs ausmachen, im Schnitt immerhin 60€.“

So geben die Travelcircus Kunden für ein Private SPA sogar durchschnittlich einen mittleren dreistelligen Betrag aus. Für Hotels stellen die Angebote daher deutlich mehr als ein kleines Zusatzgeschäft dar.

Viele Nutzer der Travelcircus-Plattform sind zwar nicht nur anspruchsvolle Reisende, die nach individuellen Reiseerlebnissen suchen, sondern durchaus auch preisbewusst – jedoch geben sie diese Ersparnis nur zu gerne für Zusatzleistungen wieder aus.

Alle Details zur Add-On Auswertung im Überblick: