Zum Fürchten: Die 17 gruseligsten Orte in Deutschland

Da ist sie endlich wieder: die düstere Zeit des Jahres. Die Tage werden kürzer, die Nächte länger und vor allem dunkler. Am 31.10. wird seit vielen Jahren auch in Deutschland Halloween gefeiert. Kleine und große Grusel-Fans verkleiden sich, ziehen um die Häuser und freuen sich auf stundenlange Horrorfilm-Marathons.

Doch für den besonderen Gruselkick muss es nicht immer ein Film oder ein Podcast sein. In Deutschland gibt zahlreiche unheimliche Orte, düstere Legenden und wahre Verbrechensschauplätze, die besucht werden können.

Pünktlich zu Halloween hat sich Travelcircus auf die Suche nach schaurigen Orten gemacht und die 17 gruseligsten Orte in Deutschland gefunden, die Besuchern das Blut in den Adern gefrieren lassen.

Gruselige Orte Übersicht

Die Top 17 der gruseligen Hotspots in Deutschland im Überblick

  1. Pflegeanstalt Waldniel-Hostert – Schwalmtal
  2. Das Domslandmoor – Windeby
  3. Beelitz-Heilstätten – Brandenburg
  4. U-Boot-Bunker Valentin – Bremen
  5. Gespensterwald – Nienhagen
  6. Erlebnisbad Basso – Badschmiedeberg
  7. Rakotzbrücke – Gablenz
  8. Südwestfriedhof Stahnsdorf
  9. Verbotene Stadt – Wünsdorf
  10. Pfaueninsel – Berlin
  11. Spreeprk – Berlin
  12. Geistervilla von Verden – Niedersachsen
  13. Haus Fühlingen – Köln
  14. Schlosshotel Waldlust – Freudenstadt
  15. Ofnethöhlen – Nördlingen
  16. Pestkapelle – Weilheim
  17. Teufelsberg – Berlin
  18. Noch mehr schaurige Orte
  19. EXTRA: Grusel-Attraktionen für Anfänger

Interaktive Deutschlandkarte

Na, neugierig geworden? Unsere düsteren Orte finden Sie in ganz Deutschland, wenn Sie etwas genauer hinschauen. Der Großteil unserer TOP 17 befindet sich um und in Berlin, andere am Meer oder ganz tief im Wald versteckt.


Nummer 1: Pflegeanstalt Waldniel-Hostert – Schwalmtal (Nordrhein-Westfalen)

Schlaf Kindlein, schlaf

Was von außen aussieht wie eine schöne und großflächige Pflegeanstalt, war zur NS-Zeit ein Ort, der grausamer kaum sein könnte. In der Anstalt wurde schreckliche Gräueltaten an geistig behinderten Erwachsenen und auch an Kindern verübt. Die Kinder wurden mit Luminal eingeschläfert. Insgesamt starben dort 99 Kinder und 455 erwachsene Patienten.


Nummer 2: Das Domslandmoor – Windeby (Schleswig Holstein)


 

Die Moorleichen von Windeby

Moore mit ihren oft tiefen Nebelschwaden haben immer etwas Unheimliches an sich. 1952 macht der Fund zweier Leichen das Domslandmoor bei Eckernförde zu einem noch düsteren Ort. Bei den beiden Leichen wurde vermutet, dass es sich um ein ermordetes Liebespaar handle.

Die Frau trug eine Augenbinde und hatte einen kahlgeschorenen Kopf, der Mann hatte einen Strick um den Hals – genau so wurden einst Ehebrecher hingerichtet. In den 1990er Jahren ergab sich allerdings, dass sich die beiden zu Lebzeiten nie begegnet sein konnten: Die männliche Leiche ist 300 Jahre jünger als die der Frau, die sich im Übrigens später auch als Jungenleiche entpuppte.


Nummer 3: Beelitz-Heilstätten (Brandenburg)


 

Europas schaurigste Heilanstalt

An den Beelitz-Heilstätten kommt kein Grusel-Fan oder Hobbyfotograf mit einer Vorliebe für düstere Orte vorbei. Die 1902 eröffnete Heilstätten waren ihrerzeit das größte und modernste Krankenhaus Europas. In der beeindruckenden Anlage erholten sich Patienten von der Lungenkrankheit Tuberkulose. Heute ist sie einer der beliebtesten Lost Places in Deutschland.

Rund um die Heilstätten hat es in den vergangenen Jahren mehrere Morde gegeben: 1991 ermordete der Serienmörder “Die Bestie von Beelitz” eine junge Frau und ihren dreimonatigen Sohn. Etwa 20 Jahre später, 2008, trifft sich ein junges Model mit einem Fotografen, der sie später erschlägt und erwürgt.


Nummer 4: Der U-Boot-Bunker Valentin – Bremen


 

Größenwahn mit vielen Opfern

Direkt an der Weser am Rand von Bremen stört ein riesiger Beton-Koloss die ländliche Idylle. Der ehemalige U-Boot-Bunker Valentin ist mit einer Länge von 420 Metern und einer Breite von knapp 100 Metern der wohl größte Bunker der Welt. In dem Beton-Riesen sollten allerdings keine Menschen Schutz finden, sondern U-Boote zusammengebaut werden. Das Ziel war es alle 56 Stunden ein U-Boot fertigzustellen. Der Krieg war allerdings beendet, ehe mit den U-Booten begonnen werden konnte.

Beim Bau des Bunkers kamen mindestens 6.000 Zwangsarbeiter ums Leben. Das verschaffte dem Beton-Riesen den traurigen Spietznamen „größter Grabstein Deutschlands“.


Nummer 5: Gespensterwald – Nienhagen (Mecklenburg-Vorpommern)


 

Geistersichtungen im Nebel

Wälder sind gerade im Dunkeln unheimlich und schaurig schön zugleich. Ein besonders schauriges Exemplar findet sich in Nienhagen an der Ostsee. Die teils 120 Jahre alten Bäume sind zum großen Teil kahl und vom salzigen Seewind verdreht. Besonders bei Nebel und etwas Wind wirkt der Wald gespenstig. Nicht selten berichten Spaziergänger von unheimlichen Geistersichtungen im Gespensterwald.


Nummer 6: Erlebnisbad Basso – Bad Schmiedeberg (Sachsen-Anhalt)

Der vergessene Traum vom Erlebnisbad

Nach der politischen Wende wurden viele Fördergelder in verschiedene Bauvorhaben gesteckt – so auch in Spaßbäder. 1993 eröffnete dann auch erste Spaßbad in den neuen Bundesländern: das Erlebnisbad Basso, welches sich sofort großer Beliebtheit erfreute. Doch die Freude und Begeisterung hielt nicht lange. Es wurden immer mehr neuere und noch moderne Erlebnisbäder in Sachsen gebaut und das kleine Bad in Bad Schmiedeberg geriet einfach in Vergessenheit. 2009 wurde es schließlich endgültig aufgegeben.


Nummer 7: Rakotzbrücke – Gablenz (Sachsen)


 

Vom Teufel erbauter Instagram-Hotspot

Sieht man sich die ikonische Rakotzbrücke einmal genauer an, so kommt die Frage auf, wie die Brücke aus dem Jahr 1863 erbaut wurde? Es scheint, dass sie so nicht nur mit Menschenhand erbaut worden sein kann. Der Sage nach half niemand geringerer beim Bau als der Teufel höchstpersönlich. Doch die Hilfe hatte ihren Preis. Der Teufel forderte ein Opfer für seine Hilfe: Die Seele des ersten Wesens, das die Brücke überquert. Die hätte auch ein Tier sein können, doch im Fall der Rakotzbrücke ging der Brückenbauer selbst zuerst über die Brücke und verstarb.


Nummer 8: Südwestfriedhof Stahnsdorf (Brandenburg)


 

Keine einsame Stille

Willkommen aufdem idyllischen Waldfriedhof in Stahnsdorf. Mit seinen 200 Hektar ist er übrigens der zehntgrößte Friedhof der Welt. Tausende Gräber reihen sich hier aneinander und die großen Bäume und alten Grabsteine sorgen für eine besonders schaurige Atmosphäre. Neben Berlinern und Brandenburgern liegen auch viele Soldaten auf dem Waldfriedhof begraben. Insbesondere im Bereich der Gräber der englischen Soldaten soll es speziell abends spuken. Spaziergänger berichten davon Geister gesehen zu haben und sich die ganze Zeit beobachtet gefühlt zu haben. Hier sorgen die Geister selbst dafür, dass ihre Totenruhe gewahrt wird.


Nummer 9: Vebotene Stadt – Wünsdorf (Brandenburg)

Verbotene Stadt Wünsdorf
 

Zutritt verboten

Ein weiterer schauriger Lost-Place befindet sich etwa eine Stunde von Berlin entfernt. Im unscheinbar wirkenden Wünsdorf lebten einst zehntausende Menschen, heute erzählen nur noch Ruinen und Bunker die Geschichte der “verbotenen Stadt”.

Nach Ende des zweiten Weltkrieges übernahmen die sowjetischen Streitkräfte die Stadt und machten sie zu einer eigenständigen sowjetischen Stadt. Sie bauten ein Krankenhaus, eine Schule, Freizeiteinrichtungen, Geschäfte und sogar eine Eisenbahnstrecke bis nach Moskau. Den Namen verbotene Stadt bekam Wünsdorf, weil es kaum einem Deutschen erlaubt war die Stadt zu betreten. Ausschließlich knapp 1.000 Angestellten war es erlaubt nach Wünsdorf zu kommen, um dort zu arbeiten.


Nummer 10: Pfaueninsel – Berlin

Pfaueninsel Berlin
 

Stadtrandidylle und dunkle Magie

Kaum ein Ort Berlins ist so idyllisch wie die Pfaueninsel. Doch kaum jemand weiß, dass die Insel einst als Ort dunkler Magie galt. Ende des 17. Jahrhunderts war das Betreten der Pfaueninsel streng verboten. Die Berliner vermuteten, dass der Alchimist Johannes Kunckel auf der Insel düstere Experimente durchführte und beschuldigten ihn der Hexerei. Alles, was sie von Kunckels Treiben auf der Insel mitbekamen, waren dunkle Rauchschwaden und beißende Gerüche.


Nummer 11: Spreepark – Berlin

Spreepark Berlin
 

Der vergessene Freizeitpark

Das Kinderlachen ist verstummt, das Riesenrad dreht sich nicht mehr – im ehemaligen Vergnügungspark Spreepark in Berlin-Treptow ist es still geworden. Früher zählte der Park jährlich 1,7 Millionen begeisterte Besucher, heute sind die letzten Überbleibsel wie umgestürzte Dinofiguren oder die Achterbahn Spreeblitz beliebte Fotomotive.

Die Sache mit dem Koks

Nach Schließung des Spreeparks setzte sich der ehemaligen Parkbesitzer Norbert Witte mit sechs seiner Fahrgeschäfte und seiner Familie nach Preu ab. In einem der Fahrgeschäfte, dem fliegenden Teppich, hatten sein Sohn und er versucht 167 kg Kokain nach Peru zu schmuggeln. Sie wurden allerdings erwischt. Vater Norbert wurde zu 7 Jahren Haft in Deutschland, sein Sohn zu 20 Jahren Haft in Peru, verurteilt.


Nummer 12: Geistervilla von Verden (Niedersachsen)

Mutproben und schwarze Messen

Der verwilderte Garten, die zugewachsenen Zäune und das leerstehende langsam zerfallende Haus erinnert an Horrorhäuser wie das aus Resident Evil. Diese besonders atmosphärische Geistervilla steht im idyllischen Verden und soll Ort paranormaler Aktivitäten sein.

Für Verdener Jugendliche ist es eine weit verbreitete Mutprobe bei Dunkelheit in die Geistervilla zu gehen. Was sie dabei manchmal entdecken ist wahrlich gruselig: Tierkadaver, Pentagramme und andere Hinweise aus schwarze Messen, die dort immer wieder im Verborgenen abgehalten werden sollen. Gruselliebhaber und Geisterjäger besuchten die Villa und waren sich einig, dass es im Haus eine düstere Energie gebe. Auch viele Anwohner berichten davon, dass es in und um die Villa herum spukt.


Nummer 13: Haus Fühlingen – Köln (Nordrhein-Westfalen)

Haus Fühlingen Köln
 

Gruselvilla mit düstrerer Geschichte

Kaum ein Haus im Raum Köln umgeben so viele Gruselgeschichten wie das Haus Fühlingen. Der Legende nach kamen auf dem Gelände im Jahr 1288 Tausende bei einer blutigen Ritterschlacht ums Leben. auf dem Gelände sollen einige Geister ihr Unwesen treiben: der Geist eines 1943 ermordeten Zwangsarbeiters sowie der eines ehemaligen NS-Richters, der sich in der Silvesternacht 1962 erhängt hat. 2007 entdecken Jugendliche die Leiche eines weiteren Mannes, der sich an genau derselben Stelle erhängt haben soll.


Nummer 14: Schlosshotel Waldlust – Freudensat (Baden-Württemberg)

Rastlose Seelen im deutschen „Shining Hotel“

Ein verlassenes Hotel in einer menschenleeren, verschneiten Gegend? Was nach dem Hotel aus Stephen Kings Horrorgeschichte klingt, ist jedoch ein reales Hotel in Deutschland. Das 1902 eröffnete Schlosshotel Waldlust war früher ein prunkvolles Nobelhotel und Treffpunkt der High Society. Das änderte sich mit Ende des zweiten Weltkrieges jedoch schlagartig. Das Grand Hotel wurde zum Lazarett und viele erlagen dort ihren Verletzungen. Ihre rastlosen Seelen sollen bis heute auf dem Gelände herumspuken.


Nummer 15: Ofnethöhlen – Nördlingen (Bayern)

10.000 Jahre altes Massengrab

Die Öfnethöhlen ziehen jährlich viele Besucher an. Teile des einst riesigen Höhlensystems können sogar besichtigt werden. Dabei machen Forscher hier im Jahr 1908 eine grausige Entdeckung: Sie finden Schädel von 19 Kindern, zehn Frauen und vier Männern. Es scheint als wären die Schädel kurz nach dem Tod abgetrennt und dann mit Haut und Haaren in der Höhle platziert worden. Für die Forscher ist klar: Die 33 Personen wurden Opfer grausamer Rituale.


Nummer 16: Pestkapelle – Weilheim (Bayern)

Die verfluchte Kapelle im Wald

Tief im dunklen Wald bei Weilheim steht die so idyllisch wirkende Kapelle. Doch der Schein trügt: Die Kapelle ist ein besonders düsterer Ort, den viele schaurige Geschichten umgeben. Große schwarze Höllenhunde sollen im Wald umherschleichen, in der Kapelle brennt oft nachts ein Licht und Hexen sollen dort ihr Unwesen treiben. Die Kapelle selbst und alles in einem 5 km Umkreis sollen verflucht sein. Kein Wunder also, dass die Kapelle sowohl Gruselfans als auch Jugendliche für Mutproben auf eine schaurig schöne Art magisch anzieht.


Nummer 17: Teufelsberg – Berlin

Teufelsberg Berlin
 

Abhörstation im Grunewald

Auf Berlins höchsten Berg, dem Teufelsberg, befindet sich eins der beliebtesten Ausflugsziele und Fotomotive der Hauptstadt: die ehemalige US-Abhörstation mit ihren markanten Kuppeln. Der beliebte Lost Place bietet neben einem Einblick in die Geschichte des Kalten Krieges zudem auch den wohl besten Ausblick über den Grunewald und auch die ganze Stadt.

Wer sich traut, sollte den Aufstieg in der Dämmerung wagen, wenn sich die Idylle des Grunewalds in ein schaurig schönes Panorama verwandelt.


Noch mehr gruselige Orte

Hat Sie das Gruselfieber gepackt und Sie möchten am liebsten noch mehr düstere Orte entdecken? Dann haben Sie Glück gehabt: In Deutschland gibt es noch zahlreiche weitere finstere Orte, Gruselhäuser, verlassene Inseln und schaurige Legenden. Drei besonders gruselige Orte, die es zwar nicht in unsere TOP 17 geschafft haben, wollen wir Ihnen auf keinen Fall vorenthalten:

Halbinsel Wustrow – Ostsee (Mecklenburg-Vorpommern)

Die verbotene Halbinsel

Wer glaubt, verbotene Orte und Geisterstädte gäbe es nur im Film, der irrt gewaltig – ein solches Phänomen ist dem einen oder anderen nämlich näher, als ihm lieb ist. Die Halbinsel Wustrow an der Ostsee (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Dorf) ist der Öffentlichkeit bisher nämlich nicht legal zugänglich; zumindest nicht auf eigene Faust.

Bis in die 1990er Jahre wurde die 10 km² große Halbinsel militärisch genutzt, unter anderem zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges, als sich Hitler hier Luftwaffen vorführen ließ. Nach dem Krieg wurde Wustrow zum Spionagestützpunkt der Roten Armee umfunktioniert. Noch heute finden sich auf dem Gelände neben zerfallen Wohnsiedlungen und Ruinen Relikte der Kriegszeit, die nicht geortet werden können und ein Betreten der Halbinsel damit lebensgefährlich machen.

Burg Friedland – Friedland (Brandenburg)

Die Burg mit der mordlustigen Königstochter

Als eine der besterhaltensten Burgen in ganz Brandenburg gilt die Burg Friedland in der gleichnamigen Kleinstadt heute als beliebtes Ausflugsziel. Doch vor allem männliche Besucher sollten bei ihrem Besuch wachsam sein: Durch die Gänge wandelt der mordlustige Geist der Königstochter.

In ihrem Stolz soll sie einst zu Lebzeiten alle Verehrer abgelehnt haben. Der König, auf der Suche nach einem Erben, war schließlich so verbittert, dass er sie auf seinem Sterbebett verfluchte. Seither wandelt sie als Weiße Frau durch die Burganlage und verfolgt Männer still und heimlich, um sie von hinten zu erwürgen. Wer glaubt, auf der Burg Friedland vom Geist der Königstochter verfolgt zu werden, hat nur eine Möglichkeit, ihr zu entkommen: nicht ansprechen, nicht fluchen, nicht nach ihr schlagen und auf keinen Fall umdrehen und ansehen!

Michaelskapelle – Oppenheim (Rheinland-Pfalz)

Das schaurige Beinhaus

Von außen sieht die Michaelskapelle in Oppenheim idyllisch aus, wirft man jedoch einen Blick durch die Gitterstäbe in das Beinhaus, stockt einem der Atem: Schädel und Knochen von über 3.000 Toten sind hier aufgetürmt. Im Mittelalter wurden im Kellerbereich sogar die Überreste von bis zu 20.000 Menschen aufbewahrt. Der Grund dahinter ist etwas skurril: Nach einer Bevölkerungsexplosion fehlte es an Platz für neue Gräber, deswegen wurden alte ausgehoben und die Gebeine im Beinhaus gestapelt. Wer sich traut, kann bei einer speziellen Führung das ganze Gewölbe besichtigen!


EXTRA: Grusel-Attraktionen für Anfänger

Zugegeben: Verfluchte Orte und mystische Lost Places sind nicht unbedingt jedermanns Sache. Deshalb haben die Reiseexperten von Travelcircus zusätzlich 5 Attraktionen zusammengefasst, die extra zum Gruseln entwickelt wurden. So können sich Anfänger in Sachen Horror erst einmal unter Aufsicht mit der Angst vertraut machen:

1. Hamburger Dungeon


Das Hamburg Dungeon nimmt die Besucher mit auf eine 90-minütige Reise durch die düstere Geschichte der Hansestadt. Schauspieler führen durch die Zeit der großen Flut, Pest, Folter sowie verheerender Brände und Hinrichtungen. Manchmal ist man sogar auch selbst Teil der Inszenierung! Nervenkitzel pur in der Speicherstadt!

2. Berlin Story Bunker

Im Luftschutzbunker am Anhalter Bahnhof führt das Berlin Story Museum seine Besucher in über 30 Stationen chronologisch durch die Geschichte Berlins. Die Zeiten von Kaisern, Weltkriegen, DDR und Berliner Mauer werden dank AudioGuide und Filmsequenzen lebendig erzählt – Geschichte hautnah!

3. Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Gänsehaut pur! In Berlin-Hohenschönhausen führen Zeitzeugen die Besucher durch das ehemalige Stasi-Gefängnis. Bei der beeindruckenden Führung wird detailliert erklärt, wie hier vor allem politische Gefangene inhaftiert und sowohl physisch als auch psychisch gefoltert wurden. Die persönlichen Schicksale bewegen tief – nicht selten haben die Besucher am Ende der Führung Tränen in den Augen!

4. Grusellabyrinth NRW – Bottrop


Im Grusellabyrinth NRW ist der Name Programm: Auf 6.000 m² Fläche warten schaurige Attraktionen und gruselige Geschichten auf die Besucher. Bei der Hauptattraktion wird man durch insgesamt 16 Show- und Labyrinthabschnitte geführt. Damit sowohl große als auch kleine Gruselfans auf ihre Kosten kommen, gibt es die Hauptshow einmal als familienfreundliche und einmal als ü16-Variante. Europas größte Grusel-Erlebniswelt ist somit ein riesen Gruselspaß für die ganze Familie!

5. Museum für Sepulkralkultur – Kassel

Das Museum für Sepulkralkultur in Kassel hat schon etwas Gruseliges an sich, schließlich bietet es einen Einblick in die Geschichte der Bestattungskultur und Bestattungsrituale. In der Dauerausstellung sind vor allem Exponate aus der deutschen Sepulkralkultur zu sehen, wie Särge, Leichenwagen, Grabsteine und Trauerkleidung. Darüber hinaus gibt es aber auch spannende Filmbeiträge und wechselnde Sonderausstellungen.


Na, läuft es Ihnen schon eiskalt den Rücken runter, haben Sie Gänsehaut oder schlägt Ihr Herz bis zum Hals? Welche Grusel-Attraktionen hat Ihnen am meisten das Blut in den Adern gefrieren lassen? Oder kennen Sie weitere Orte, die uns das Fürchten lehren? Wir sind gespannt auf Ihre Meinung!

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2 Gedanken zu „Zum Fürchten: Die 17 gruseligsten Orte in Deutschland“

  1. Diese Liste gruseliger Orte in Deutschland hat mich wirklich fasziniert. Es ist erstaunlich, wie viel Geschichte und Geheimnisse an diesen Orten lauern. Einige dieser Orte, wie die Rakotzbrücke oder die Beelitz-Heilstätten, haben wirklich unheimliche Geschichten. Es ist toll, dass es in Deutschland so viele solcher Orte gibt, die man besuchen kann, besonders zu Halloween. 🎃👻

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