Schaurig schön: 15 düstere Orte in Deutschland, die einem den Atem rauben

Gruselig

Leuchtende Kürbisse, verkleidete Kinder, die von Tür zu Tür ziehen und schaurige Horrorpartys: auch dieses Jahr haben wieder etwa 70% der Deutschen Halloween gefeiert!

Doch das Gruseln geht weiter: bizarre Knochenfunde in Höhlen, verlassene Heilstätten und zum Gruseln gebaute Attraktionen – Travelcircus hat 15 düstere Orte in Deutschland ausgemacht, die nicht nur zu Halloween schaurig schön sind.

Übersicht-düstere-Hotspots_travelcircus.de

Die Top 15 der düsteren Hotspots in Deutschland im Überblick

  1. Gespensterwald – Nienhagen
  2. Hamburg Dungeon
  3. Teufelsberg – Berlin
  4. Spreepark – Berlin
  5. Berlin Story Bunker
  6. Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
  7. Beelitz Heilstätten
  8. Erlebnisbad Basso
  9. The Walking Dead Breakout – Movie Park Germany
  10. Grusellabyrinth NRW – Bottrop
  11. Museum für Sepulkralkultur – Kassel
  12. Michaelskapelle – Oppenheim
  13. Ofnethöhlen – Nördlingen
  14. Pestkapelle – Weilheim
  15. Schlosshotel Waldlust – Freudenstadt

Interaktive Deutschlandkarte

Jetzt möchten Sie sicher auch wissen, wo sich unsere TOP15 unserer düsteren Orte in Deutschland versteckt haben. Unsere Grusel Hotspots haben sich in ganz Deutschland verteilt.


Nummer 1: Gespensterwald – Nienhagen

 

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Gestalten im Nebel

Bei strahlendem Sonnenschein ist der Wald an der Ostseeküste in Nienhagen ein wunderschöner Ort. Doch wenn Nebel aufzieht und sich die großen, dürren Bäume im schummrigen Mondlicht zu unheimlichen Gestalten verwandeln, wird schnell klar, warum der Wald Gespensterwald heißt.


Nummer 2: Hamburger Dungeon

 

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600 Jahre grauenhafte Geschichte

Das Hamburg Dungeon nimmt die Besucher mit auf eine 90-minütige Reise durch die düstere Geschichte der Hansestadt. Schauspieler führen durch die Zeit der großen Flut, Pest, Folter sowie verheerender Brände und Hinrichtungen. Manchmal ist man sogar auch selbst Teil der Inszenierung! Nervenkitzel pur in der Speicherstadt!


Nummer 3: Teufelsberg – Berlin

 

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Beliebtes Ausflugsziel

Der Teufelsberg im Westen der Hauptstadt gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen der Stadt. Konnte man früher einfach so das Gelände betreten, ist seit ein paar Jahren Eintritt zu zahlen. Wer mehr über die Geschichte der Abhörstation erfahren möchte, kann mehrmals die Woche an Führungen teilnehmen – eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Nummer 4: Spreepark – Berlin

 

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Karussells drehen sich schon lange nicht mehr

Der Kulturpark Plänterwald, später Spreepark genannt, wurde 1969 zum 20. Geburtstag der DDR eröffnet und war der einzige große Vergnügungspark im Osten. Doch 2002 war Schluss: der Betreiber war insolvent und der beliebte Freizeitpark wurde geschlossen. Seitdem liegt das Gelände brach und entwickelte sich zu einem beliebten Lost Place mitten in Berlin. Viel ist von den alten Fahrgeschäften aus DDR-Zeiten allerdings nicht übrig geblieben. Das große Riesenrad ist das wohl bekannteste Überbleibsel des Freizeitparks und schon von weitem zu sehen.

Tipp für Gruselfreunde: An windigen Tagen ist es besonders schaurig im Spreepark, wenn sich das Riesenrad wie von Geisterhand dreht!

Nummer 5: Berlin Story Bunker

 

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Geschichte von Berlin hautnah erleben

Im Luftschutzbunker am Anhalter Bahnhof führt das Berlin Story Museum seine Besucher in über 30 Stationen chronologisch durch die Geschichte Berlins. Die Zeiten von Kaisern, Weltkriegen, DDR und Berliner Mauer werden dank AudioGuide und Filmsequenzen lebendig erzählt – Geschichte hautnah!


Nummer 6: Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

 

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Ein Beitrag geteilt von Jacob Gyldenløve Aaen (@goldenlion_dk) am

Ein dunkles Kapitel der Geschichte der DDR

Gänsehaut pur! In Berlin-Hohenschönhausen führen Zeitzeugen die Besucher durch das ehemalige Stasi-Gefängnis. Bei der beeindruckenden Führung wird detailliert erklärt, wie hier vor allem politische Gefangene inhaftiert und sowohl physisch als auch psychisch gefoltert wurden. Die persönlichen Schicksale bewegen tief – nicht selten haben die Besucher am Ende der Führung Tränen in den Augen!


Nummer 7: Beelitz Heilstätten

 

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Ein Beitrag geteilt von Mike Corman (@michaelcorman) am

Lost place, aber beliebtes Fotomotiv

Willkommen in der gruseligsten Klinik Deutschlands! Bei der Eröffnung 1902 galten die Heilanstalten von Beelitz als größtes und modernstes Krankenhaus der Welt. In über 60 Gebäuden erholten sich Patienten von der Lungenkrankheit Tuberkulose. Heute sind die Heilstätten einer der beliebtesten verlassenen Orte Europas. Etwa 45 Minuten südlich von Berlin gelegen, zieht der Ort Hobbyfotografen, Geschichtsinteressierte und Filmteams gleichermaßen an! Die Heilstätten können bei einer Führung oder aber über den neuen Baumwipfelpfad besichtigt werden.


Nummer 8: Erlebnisbad Basso

 

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Ein Beitrag geteilt von Chris G. (@_mr.g_photography) am

Der Traum vom Erlebnisbad

Nach der politischen Wende wurden viele Fördergelder in verschiedene Bauvorhaben gesteckt – so auch in Spaßbäder! Als 1993 das Erlebnisbad Basso eröffnete, war es das erste Spaßbad überhaupt in den neuen Bundesländern – der Ansturm war dementsprechend groß. Doch schon bald wurden weitere moderne und spannende Erlebnisbäder in der Umgebung gebaut und so kam es, dass das Erlebnisbad 2009 endgültig geschlossen wurde. Seitdem verfällt das einst so beliebte Spaßbad in der Nähe von Leipzig und wurde so zum beliebten Lost Place.


Nummer 9: The Walking Dead Breakout – Movie Park Germany

Nicht nur für Serienfans ein Horror-Highlight!

Nach einer weltweiten Zombie-Apokalypse zählt nur noch eines: Überleben! Im Movie Park Germany kann man in der Horror-Attraktion “The Walking Dead Breakout” in die Welt der bekannten Serie eintauchen. In einer Gruppe mit anderen “Überlebenden” bahnen sich die Besucher ihren Weg durch das zombieverseuchte Gebiet. Schauspieler, neueste Technik und originalgetreue Schauplätze der Serie sorgen für ein authentisches Live-Erlebnis!


Nummer 10: Grusellabyrinth NRW – Bottrop

 

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Gruselspaß für die ganze Familie

Im Grusellabyrinth NRW ist der Name Programm: Auf 6.000 m² Fläche warten schaurige Attraktionen und gruselige Geschichten auf die Besucher. Bei der Hauptattraktion wird man durch insgesamt 16 Show- und Labyrinthabschnitte geführt. Damit sowohl große als auch kleine Gruselfans auf ihre Kosten kommen, gibt es die Hauptshow einmal als familienfreundliche und einmal als ü16-Variante. Europas größte Grusel-Erlebniswelt ist somit ein riesen Gruselspaß für die ganze Familie!


Nummer 11: Museum für Sepulkralkultur – Kassel

 

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Ein Beitrag geteilt von Marisa (@___saturnine___) am

Im Mittelpunkt: Sterben, Tod und Totengedenken

Das Museum für Sepulkralkultur in Kassel hat schon etwas Gruseliges an sich, schließlich bietet es einen Einblick in die Geschichte der Bestattungskultur und Bestattungsrituale. In der Dauerausstellung sind vor allem Exponate aus der deutschen Sepulkralkultur zu sehen, wie Särge, Leichenwagen, Grabsteine und Trauerkleidung. Darüber hinaus gibt es aber auch spannende Filmbeiträge und wechselnde Sonderausstellungen.


Nummer 12: Michaelskapelle – Oppenheim

 

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Ein Beitrag geteilt von Elisabeth (@lissy_65) am

Das schaurige Beinhaus

Von außen sieht die Michaelskapelle in Oppenheim idyllisch aus, wirft man jedoch einen Blick durch die Gitterstäbe in das Beinhaus, stockt einem der Atem: Schädel und Knochen von über 3.000 Toten sind hier aufgetürmt. Im Mittelalter wurden im Kellerbereich sogar die Überreste von bis zu 20.000 Menschen aufbewahrt. Der Grund dahinter ist etwas skurril: Nach einer Bevölkerungsexplosion fehlte es an Platz für neue Gräber, deswegen wurden alte ausgehoben und die Gebeine im Beinhaus gestapelt. Wer sich traut, kann bei einer speziellen Führung das ganze Gewölbe besichtigen!


Nummer 13: Ofnethöhlen – Nördlingen

 

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Ein Beitrag geteilt von Lilli Noël (@sylviekunzlillinoel) am

Ort grausamer Rituale

Die Ofnethöhlen im bayerischen Nördlingen erlangten überregionale Bedeutung, als ein Forscher vor etwa 100 Jahren über 30 Schädel von Frauen, Männern und Kindern hier fand. Bis heute weiß keiner so genau, was es mit dem grausamen Fund auf sich hat. Man vermutet jedoch, dass die Höhlen vor über 10.000 Jahren Schauplatz grausamer Rituale war. Gruselfans aufgepasst: Wer mutig genug ist, kann das riesige Höhlensystems sogar besichtigen.


Nummer 14: Pestkapelle – Weilheim

 

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Ein Beitrag geteilt von Sten Großmann (@sten.grossmann) am

Einer der gruseligsten Spukorte in Bayern

Unzählige schaurige Geschichten ranken sich um die Pollingsrieder Kapelle in der Nähe von Weilheim. Die kleine Kapelle wurde im 18. Jahrhundert auf einem Pestfriedhof mitten im Wald erbaut. Man sagt, dass dort früher Pestopfer auch in die Brunnen geworfen wurden. Noch heute sind die fünf Brunnen, die angeblich ein Pentagramm bilden, zu finden. Rund um die Kapelle soll es seither spuken und noch immer hält sich hartnäckig der Glaube, dass der ganze Wald verflucht sei. Kein Wunder also, dass es eine beliebte Mutprobe unter Jugendlichen ist, nachts im Wald die Kapelle aufzusuchen!


Nummer 15: Schlosshotel Waldlust – Freudenstadt

 

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Ein Beitrag geteilt von Liz 🐺 (@liz.hsr) am

“The Shining” lässt grüßen

Ein menschenleeres Hotel in gruseliger, verschneiter Landschaft? Film- und Horrorfans müssen da sicher gleich an Stephen Kings „The Shining“ denken. Während das Overlook-Hotel im Film nur fiktiv war, gibt es im Schwarzwald tatsächlich ein verfluchtes Hotel – wenn man den Legenden glaubt. Das verlassene Schlosshotel Waldlust wurde 1902 eröffnet. Das Grand Hotel hatte schnell Weltruhm erlangt und so gingen Hochadel und High Society hier ein und aus. Doch mit dem zweiten Weltkrieg war alles auf einen Schlag vorbei. Das Hotel wurde zum Lazarett und viele Menschen verloren in den prunkvollen Räumen des einstigen Nobel-Hotels ihr Leben.

Ein Ort unerlöster Seelen

Das Hotel öffnete später zwar wieder seine Tore, der Ruhm kehrte aber leider nie zurück. Bereits in den 1960er Jahren sprachen Angestellte erstmals von Geistererscheinungen. Die Vorfälle häuften sich, sodass das Hotel als Ort unerlöster Seelen bekannt wurde. Immer wieder stand das Hotel kurzzeitig leer, bis es 2005 letztendlich komplett geschlossen wurde.

Wissenschaftler auf Geisterjagd

Die Schilderungen von Gästen und Angestellten waren so skurril, dass Wissenschaftler des Instituts für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene dem Spuk auf den Grund gingen. Das Ergebnis: Viele Erscheinungen können auf Störungen der Hauselektrik zurückgeführt werden – aber eben nicht alle. Wer selbst herausfinden möchte, ob es in dem Hotel nun wirklich spukt, der kann bei einer kostenlosen Führung selbst auf Geisterjagd gehen!

Schaurig schön: 15 düstere Orte in Deutschland, die einem den Atem rauben
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