Möge die Macht mit dir sein: Das sind die beeindruckendsten Star Wars Drehorte

Knapp ein Jahr ist es her, dass der neueste Teil der Star Wars Saga in die Kinos kam. Mitte Dezember folgt mit Rogue One: A Star Wars Story der erste Teil der Anthology-Reihe – und macht das Star Wars Universum noch komplexer. Wer es nicht abwarten kann wieder in die fantastischen Welten von Luke Sykwalker und Han Solo einzutauchen, der kann zumindest auf ihren Spuren wandeln. Denn Tatooine, der karge Wüstenplanet, auf dem Luke Skywalker aufgewachsen ist oder das Heimatland der pelzigen Ewoks sind näher als man denken mag. Wir zeigen Ihnen, wo Sie einige der beeindruckendsten Star Wars Drehorte finden und was dort in welcher Episode der Saga geschah.

Skellig Michael: Felsige Inselabenteuer


Skellig Michael, auch unter dem Namen Great Skellig bekannt, ist eine irische Insel, die eines der ältesten, aber auch am schwersten zugänglichen Klöster Irlands beherbergt. Dank seiner kargen Felsen, die am höchsten Punkt bis zu 217 Meter in die Höhe ragen, war sie die perfekte Kulisse für den Dreh einiger Szenen des letzten Star Wars Films „Das Erwachen der Macht„. Sehr zum Ärger der Tierschützer, die sich um den Erhalt der Vogelarten im Naturschutzgebiet besorgt zeigten. So sollen die Hubschrauber-Druckwellen einige Möwen-Küken aus ihren Nestern gestoßen haben. Ob das stimmt ist bislang jedoch nicht klar.

Sicher ist hingegen, dass die Insel auf jeden Fall eine Reise wert ist. Und zwar nicht nur wegen der beeindruckenden Aussichten, die sich Besuchern hier bieten. Um die genießen zu können, geht es zuerst mit dem Boot über die meist stürmische See, um dann die 600 Steintreppenstufen zum Kloster hinaufzusteigen. Den gleichen Weg haben schon die Mönche vor 1.200 Jahren auf sich genommen, die die Insel als Standort ihres Klosters gewählt haben.

Von Sevilla zum Comer See

Sevilla, die schöne Stadt im Süden Spaniens lockt nicht nur mit andalusischer Gelassenheit, beeindruckender Architektur und traditionellen Festen, sondern auch mit einem der berühmtesten Plätze der Welt: dem Plaza de Espana. Genau hier zog es auch das Drehteam der Star Wars Teile „Angriff der Klonkrieger“ und „Die dunkle Bedrohung“ hin. Hier diente er als Kulisse der Hauptstadt von Naboo, dem Sitz von Königin Amidala. Die Hauptstadt Andalusiens begeistert aber auch mit ihrer Altstadt, dem Stadtviertel Santa Cruz und Prachtbauten im arabischen oder altrömischen Stil.

2.000 Kilometer entfernt befindet sich der nächste Drehort, den Sie besuchen können. Die Villa del Balbianello mit Blick auf den Comer See spielt ebenfalls im „Angriff der Klonkrieger“ eine wichtige Rolle, als Kulisse für eine romantische Szene zwischen Padmé und Anakin Skywalker. Schon einmal hier können Sie gleich das milde Klima am Alpensee genießen. Das lockt nicht nur in den warmen Sommermonaten, sondern auch im hier milden Winter. Auf den vielen Wanderwegen kommen Aktivurlauber auf ihre Kosten.

Ein feuriger Star Wars Drehort: Der Ätna

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Ein von Oskar Schmidt (@osakr) gepostetes Foto am


Und noch ein berühmter Drehort in Italien: Der Vulkan Ätna. Er lieferte die besten Bilder für den dramatischen Zweikampf zwischen Anakin und seinem Lehrmeister Obi-Wan. Natürlich mussten die Schauspieler nicht wirklich auf dem (nach wie vor aktiven) Vulkan drehen. Aber für die Szenen auf dem Star Wars Planeten Mustafar wurden Bildes des Ätna verwendet. Auch wenn das Gebiet rund um den größten Vulkan Europas vielleicht nicht zum Verweilen einlädt, der Rest Siziliens tut es auf jeden Fall. Hier können Sie sizilianische Spezialitäten, wie Kapern und Caponata probieren oder die Inselhauptstadt Palermo erkunden. Auf jeden Fall einer der sehenswerten Star Wars Drehorte.

Redwood National Park in Kalifornien


Für den Dreh von „Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ wählte George Lucas den Jedediah Smith Redwoods State Park im amerikanischen Bundesstaat Kalifornien. Der Nationalpark gehört seit 1980 nicht nur zum UNESCO-Weltkulturerbe, mit seinen Küstenmammutbäumen war er auch die perfekte Kulisse für den Waldplaneten Endor. Hier liefern sich Luke und Leia mit den nahenden Imperialisten eine rasante Verfolgungsjagd auf Speeder-Bikes. Er ist zudem der Heimatplanet der kleinen Ewoks. Der Nationalpark ist aber auch ohne diesen Hintergrund eine Reise wert. Immerhin begeistern nicht nur die riesigen Mammutbäume, die bis zu 115 Meter in die Höhe ragen, sondern auch vielseitige Regen- und Laubwälder.

Wüstenträume in Tunesien

Gelbe Kalksteingebäude und weite Sandwüsten – die machen das Landschaftsbild in weiten Teilen Tunesiens aus. Und auch Star Wars Fans dürften diese Beschreibung bekannt vorkommen. Immerhin wuchsen nicht nur Luke Sykwalker, sondern auch sein Vater Anakin auf dem Wüstenplaneten Tatooine auf. Hier spielen dann auch einige Szenen der Filme 1-6. Den Namen leitete George Lucas übrigens vom benachbarten Tataouine ab. Das Hotel Sidi Driss in Matmata kommt sowohl in Episode IV als Farm vor, auf der Luke Skywalker aufwächst, als auch in Episode II. Die Außenszenen wurden in der Salzwüste Chott el Djerid gedreht. Ksar Hadada wiederum diente als Kulisse für das Sklavenviertel von Mos Espa, in dem Anakin aufwuchs. Obi-Wan Kenobis Haus ist von hier dann auch nicht mehr weit. Das können Sie auf der tunesischen Insel Djerba, in der kleinen Stadt Ajim, besichtigen.

Möge die Macht mit dir sein: Das sind die beeindruckendsten Star Wars Drehorte
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