Reiseblogger Expertenrunde – Teil 5

BlogRunde

Nachhaltigkeit ist keineswegs ein Modewort, wie man heutzutage fast meinen könnte. Nachhaltigkeit ist ein omnipräsentes Thema – ob beim Kochen, am Arbeitsplatz oder beim Reisen.

Wie Ihre Abenteuer rund um den Globus auf Nachhaltigkeit trimmen können, verraten Ihnen unsere erfolgreichste deutsche Blogger aus unserer Travelcircus Blogger-Expertenrunde. Und vielleicht haben Sie ja selbst ein paar tolle Tipps, die Sie mit uns teilen können?!

In Teil 5 unserer Expertenrunde beantworteten Ihnen die erfolgreichsten deutschen Reiseblogger die folgende Frage:

Welchen Tipp hast du, um nachhaltig zu reisen?

 

1. Steffi von a daily travel mate berichtete:

Ich bin Steffi – Weltreisende, Bloggerin, Frischluftsüchtige, Bewegungsjunkie, Aktivreisende, Bergliebhaberin, Aussichten­Genießerin, verliebt in die Welt & ganz besonders in Neuseeland, Laos, Tirol und Patagonien. Auf meinem Reiseblog für Aktiv­Reisende a daily travel mate berichte ich über meine Reisen und teile meine Reiseerfahrungen mit meinen Lesern. Ich zeige ihnen, wie sie individuell und aktiv die Welt bereisen können.

Steffi-Daily-Travel-Mate

Leitungswasser ist in mehr Ländern, als wir zunächst denken, trinkbar. Nutzt dieses Wasser, statt euch jeden Tag eine neue Plastikflasche zu kaufen.

 

2. Katja & Tanja von Wellness Bummler schrieben uns:

Gemeinsam mit seinen beiden Hauptautorinnen, Katja Wegener und Tanja Klindworth, ist der Wellness-Bummler vor genau 4 Jahren auf große Wellness-Weltreise aufgebrochen. Der Wellness-Bummler, eine trendig-grüne Tasche, genießt gemeinsam mit Katja & Tanja Tagesausflüge, Jahresurlaube, Hotelchecks oder Wochenendreisen. Über diese Erlebnisse berichten die Autorinnen auf ihrem Wellness-Bummler Blog.

Die Suche nach dem Wellnessfaktor steht dabei immer auf dem Reiseplan. Überall dort, wo es die Autorinnen hinverschlägt, möchte die Tasche auch sein. Wird die Kamera gezückt, mogelt sich der Wellness-Bummler immer mal wieder mit ins Bild, um das Gesehene für die Wohlfühl-Community zu dokumentieren.

Katja und Tanja Wellnessbummler

Nachhaltigkeit sollte eine Einstellung in unseren Köpfen sein

Nachhaltigkeit bedeutet für mich ein respektvoller Umgang mit Mensch, Tier und Natur. Ganz nach dem Motto: So wie ich eine Region vorfinden möchte, sollte ich sie auch wieder verlassen. Menschen, die ich treffe, lasse ich gerne mit einem Lächeln im Gesicht zurück und erfreue mich, wenn ich erlebe, wie Tiere respektvoll aufwachsen dürfen.

Es müssen ja nicht immer die großen Dinge sein. Nachhaltigkeit sollte eine Einstellung in unseren Köpfen sein und kein Marketing-Slogan.

 

3. Stefanie von Smile4Travel hat die folgenden Tipps:

Ich reise am liebsten unabhängig, auch gerne ans andere Ende der Welt. Die Kamera stets im Gepäck, bin ich immer darauf aus, meine Eindrücke festzuhalten und auf meinem Blog Smile4Travel zu teilen. Meine letzten Reisen führten mich per Shinkansen durch Japan und mit dem Tricycle über so manche philippinische Insel, zu Fuß habe ich den Kilimandscharo bestiegen und zuletzt die indonesischen Inseln Java, Bali, Lombok erkundet sowie mich auf die Spuren von Orang Utans auf Kalimantan begeben.

Aber nicht nur die Ferne treibt meine Wanderlust stetig an. Auch für Städtetrips in europäische Metropolen bin ich stets und gerne zu haben. Zum Durchatmen zieht es mich gerne mal in die bayerischen Berge und auf fränkische Hügel und auch allseits beliebte und bekannte Urlaubsziele wie Mallorca oder die griechischen Inseln lieben es, von mir erkundet zu werden.

Stefanie Smile4Travel

Leben wie die Einheimischen

Von A nach B kommen wie die Einheimischen, ist für mich nicht nur die nachhaltigste Art zu reisen, sondern auch die authentischste. Was gibt es Schöneres, als mit dem Chickenbus durch Mittelamerika zu reisen, mit einer Nussschale verschiedene Inseln zu erkunden oder direkt bei Einheimischen zu übernachten, wie es beispielsweise in den Casas Particulares auf Kuba gang und gäbe ist?

So kommt man am einfachsten mit den Menschen in Kontakt, kann viel leichter in die Traditionen und Kulturen eintauchen und trägt nicht zuletzt einen großen Beitrag dazu bei, dass auch die einfache Bevölkerung vom Tourismus in ihrem Land profitiert.

 

4. Aylin & Stefan von Today We Travel sagten uns:

Reisen ist das Leben in komprimierter Form: aufregend, anstrengend, unvorhersehbar, witzig, herausfordernd. Vor allem aber ist reisen: intensiv. Genau darum brechen Aylin und Stefan immer wieder auf. Was ihnen unterwegs passiert, worüber sie traurig und glücklich sind, wem sie begegnen und was sie (über sich) lernen: darum geht’s auf ihrem Blog Today We Travel.

Aylin Today We Travel

kleinere ortsansässige Geschäfte unterstützen

Ich empfehle vor allem langsam zu reisen. Versuche, mal ganz bewusst auf viele Flüge zu verzichten. Man vermeidet so nicht nur Emissionen, sondern macht eine viel bewusstere Reiseerfahrung.

Anstatt mit Inlandsflügen kreuz und quer das Land zu überfliegen, empfehle ich, lokalen Transport zu nutzen. So nähert man sich einem Land viel authentischer. Man vermag Distanzen besser einzuschätzen, lernt viel eher Locals kennen und man bekommt vor allem mit, was sich abseits der Touristenströme so abspielt.

Außerdem würde ich immer probieren, lokale Geschäfte zu unterstützen. Ich würde mir genau überlegen, ob ich mein Geld bei einer internationalen Hotel- oder Restaurantkette liegen lasse, von deren Gewinnen die lokale Bevölkerung kaum profitiert. Nachhaltiger wäre es, kleinere ortsansässige Geschäfte zu unterstützen, wo man die Person, die das Geld bekommt sogar persönlich kennenlernen kann. Die Reisekasse entlastet es auch, da einen hier in der Regel faire Preise erwarten. Dass meistens auch besser gekocht wird, steht ohnehin außer Frage.

 

5. Steven von Funkloch sagt:

Steven liebt die Natur, verrückte Ideen, Lissabon und den Fahrtwind auf seinem Rennrad und er liebt es, immer wieder seine Grenzen auszutesten.Dafür läuft er zum Beispiel den einen oder anderen Marathon, riskiert sein Leben beim Canyoning oder besteigt den Mount Fuji. Auf seinem Blog Funkloch erzählt er von aufregenden Abenteuern auf Reisen und berichtet von nachhaltigen Projekten.Weitere Details zu seinem Blog findet Ihr hier: Funkloch

Funkloch

auf ökologische Transportmittel setzen

Die nachhaltigste Form des Reisens ist es wohl zu Hause zu bleiben. Da es mich allzu lange nicht zu Hause hält, versuche ich stets auf ökologische Transportmittel zu setzen. Neben den eigenen Füßen bin ich gerne auf dem Fahrrad unterwegs oder nutze Züge, die bestenfalls mit Ökostrom betrieben werden.

Auch eine Busreise ist ökologischer als mit dem Flugzeug unterwegs zu sein. Und will man einmal weiter weg reisen und das Flugzeug nutzen, so sollte man seine Emissionen über atmosfair.de kompensieren.

 

6. Roya von 29 grad und sonne verriet uns Ihren nachhaltigen Reise-Tipp:

29 grad und sonne sind nicht die schlechtesten Voraussetzungen für eine gelungene Reise – in meinem Reiseblog geht es aber um mehr als nur Schönwettertourismus. 29 grad und sonne ist immer auf der Suche nach nachhaltigen Tourismus- und Hotelkonzepten sowie Geschichten von und über die Menschen, Natur und Traditionen vor Ort.

29 grad und sonne

Umweltschutz vor Ort unterstützen

Ich finde, nachhaltig reisen hat nicht zwangsläufig mit dem Verzicht auf Komfort zu tun. Ich mache Flugreisen – habe dafür aber z.B. zuhause kein Auto – und wohne gerne in schönen Hotels.

Oftmals investieren gerade die hochklassigen Häuser viel in Umweltschutz und lokale Initiativen. Wer neugierig ist: Viele Hotels berichten mittlerweile auf ihren Websites über Projekte. Und vor Ort finde ich es ganz wichtig nachzufragen, ob man sich konkrete Projekte mal anschauen darf. Zum Beispiel die geförderte Schule im Dorf oder die neue Wasseraufbereitungsanlage. Das ist nicht nur spannend, sondern zeigt den Hotelbetreibern auch, dass die Gäste wirklich interessiert, was mit ihrem Geld passiert.

Mein Tipp: eine schöne Übersicht über stilvolle „grüne“ Hotels findet man bei GreenPearls.com.

 

7. Torsten von Euroreiseblog sagt:

Meine Name ist Torsten Maue, ich bin älter als ich aussehe (*g*), selbständig im Online-Marketing und wohnhaft in Magdeburg. Wenn ich nicht gerade vor meinem PC sitze, bin ich gerne unterwegs und schaue mir andere Städte und Landschaften an. Das Ganze geschieht in erster Linie in Deutschland, aber auch ab und an in Polen. In meinem Euroreiseblog stelle ich Ausflugsziele in Deutschland vor.

Euroblogger

Bahn fahren

Einfach mal Auto und Flugzeug sein lassen und die Bahn benutzen. Ist entspannend und umweltfreundlich. Ich selbst mache über 90 % meiner Ausflüge per Bahn.

 

Und was ist mit Ihnen? Haben auch Sie nützliche Tipps und Tricks, wie sich das Reisen nachhaltig gestalten lässt? Verraten Sie sie uns! Lassen Sie sich darüber hinaus aber nicht unser großes Finale der Bloggerexpertenrunde entgehen. Unsere Blogger verraten Ihnen ihre ganz exklusive Reisetipps!

Reiseblogger Expertenrunde – Teil 5
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