Waldorf Astoria New York: Luxus aus einer anderen Zeit

New York ist die Stadt der Superlative, Sehnsuchtsort Tausender Touristen und Stätte einiger der luxuriösesten, beeindruckendsten Hotels der Welt. Dazu gehört auch das Waldorf Astoria. Seit 1931 zieht das 42-stöckige Gebäude Politiker, Berühmtheiten und Geschäftsleute in seine altehrwürdigen Hallen. Früher fast ausschließlich wohlhabenden und bekannten Persönlichkeiten vorbehalten, gibt es heute auch günstigere Zimmer in der Luxusherberge Waldorf Astoria. Etwa 101 der 2.200 Suiten und Räume werden aber auch jetzt noch von Präsidenten und VIPs gebucht. Zwei Nächte in den Waldorf Towers kosten dann auch schon mal 10.000 Euro. Günstiger ist ein Besuch des Restaurants. Wir stellen Ihnen das Luxushotel im Herzen New Yorks und seine bewegte Geschichte vor.

Das New Yorker Grandhotel

Die Geschichte des Hotels reicht weit zurück. Schon im Jahr 1893 errichtete der deutsche Einwanderer Johann Jakob Astor das ursprüngliche Waldorf Hotel und Vorgänger des heutigen Vorzeige-Grandhotels, an der Ecke Fifth Avenue 33rd Street im New Yorker Bezirk Manhattan. Vier Jahre später wurde es mit dem benachbarten Astoria Hotel, das ebenfalls dem Astor-Clan gehörte, zusammengelegt. Das Waldorf-Astoria war geboren. Später musste der Hotelkomplex den Bauarbeiten des Empire State Building weichen, wurde aber umso größer und luxuriöser nur einige Straßen weiter wieder aufgebaut. Das Luxushotel, das einen gesamten Block einnimmt, entwickelte sich an der damals vor allem bei der New Yorker High Society beliebten Park Avenue schnell zur besten Adresse der Stadt. Die Präsidentensuite ist seit jeher die Standardunterkunft der amerikanischen Regierungschefs. Barack Obama kehrt hier regelmäßig ein, Herbert Hoover und Eisenhower verbrachten sogar ihre Lebensabende in der Luxussuite. In den 70er Jahren übernahm dann die Hilton-Hotelkette das imposante Hotel.

Waldorf_Astoria_Lobby
© 2016 Waldorf Astoria

So viel kostet eine Nacht im Waldorf Astoria New York 

Inmitten der ruhelosen Stadt wirken die pompösen Säle wie aus einer anderen Zeit. Kein Wunder, wurden für die Inneneinrichtung ausschließlich hochwertige Materialien verwendet. Der allgegenwärtige Art-Deco-Stil wurde durch Mahagoni-getäfelte Fahrstühle, Wandteppiche, Mosaikböden und antike Möbel unterstrichen. Immerhin wohnten hier schon der Schah von Persien, Chruschtschow und Mafiaboss Lucky Luciano. Suite 2728 war Marilyn Monroes Zufluchtsort, wenn sie im Big Apple war und 1945 wurde das gesamte Hotel zum Filmset umgewandelt und diente als Schauplatz des Ginger Rogers Films „Weekend at the Waldorf“. Heute stöbern Besucher im beeindruckenden Antiquariat durch Originalausgaben großer Schriftsteller oder bestaunen die berühmte Goldsmith-Uhr der 1893er Chicago Weltausstellung. Ein Wochenende in den geschichtsträchtigen Mauern kann bis zu 10.000 Dollar kosten. Aber es gibt auch günstigere Möglichkeiten das New Yorker Vorzeigehotel von innen zu sehen. Wer nicht gleich in den berühmten Towers übernachten will, kann auch für knapp 200 Euro pro Nacht eines der schlichteren Doppelzimmer buchen. Außerdem stehen Restaurant und Bar auch Nicht-Hotelgästen offen. Für knapp 60 Euro erleben Sie eines der reichhaltigsten Brunchbuffets der Stadt und die Bull and Bear Bar ist schon lange kein Geheimtipp mehr.

Waldorf Astoria Hotel
© 2016 Waldorf Astoria
Übrigens: Der berühmte Waldorf-Salat trägt seinen Namen nicht ohne Grund. Tatsächlich kreierte Oscar Tschirky, der erste Küchenchef des alten Waldorf, den berühmten Salat, der aus Äpfeln, Sellerie, Mayonnaise und zarten Salatblättern besteht. Den besten Waldorf-Salat bekommen Sie auch heute noch im Restaurant des New Yorker Nobelhotels.

Die Bilder und mehr Informationen finden Sie auf der Seite des Luxushotels.

Wie hilfreich war dieser Beitrag?

4/5 (3 Bewertungen)

Bisher keine Bewertungen! Sei der Erste, der diesen Beitrag bewertet.

Weil du diesen Beitrag nützlich fandest...

Folge uns in sozialen Netzwerken!

Es tut uns leid, dass der Beitrag für dich nicht hilfreich war!

Lasse uns diesen Beitrag verbessern!

Wie können wir diesen Beitrag verbessern?

Schreibe einen Kommentar