5 gute Gründe für eine Radreise

Vorbei an Deutschlands vielseitigen Landstrichen

Aufsatteln, aufsteigen und los geht’s! Radfahren wird in Deutschland immer beliebter. Es ist gesund, hilft beim Stressabbau und schont obendrein die Umwelt und den Geldbeutel. Kein Wunder also, dass heute bereits 66 Millionen Zweiräder durch die Republik rollen. Doch nicht nur im Alltag will die Liebe zum Drahtesel gepflegt werden – Radreisen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Wir nennen Ihnen 5 gute Gründe, weshalb Sie Ihren nächsten Urlaub auf dem Fahrrad verbringen sollten.

Grund Nr. 1 für eine Radreise: Radfahren ist gesund

Das Radfahren ist äußerst gesund. Wer sich mit dem Zweirad auf Reisen macht, tut Körper, Geist und Seele etwas Gutes. So wird beim Tritt in die Pedale das Herz-Kreislauf-System angeregt und zu gleich das Bluthochdruckrisiko gesenkt. Auch die Atemmuskulatur und der Zucker- und Cholesterinstoffwechsel werden gestärkt bzw. verbessert.

Mit dem Drahtesel in den Urlaub
Mit dem Drahtesel in den Urlaub

Darüber hinaus trägt das Radfahren auch dazu bei, leichter abzuschalten und den Alltag einfach mal Alltag sein zu lassen. Ausdauersportarten wie das Radfahren tragen bei regelmäßiger Ausführung dazu bei, dass wir resistenter gegen Stress werden und auch dem Bewegungsmangel, der beispielsweise viele Bürojobs betrifft, entgegensteuern können. Die gleichmäßige Bewegung an der frischen Luft baut also Stress ab und kann sehr entspannend wirken.

Darüber hinaus produziert der Körper nach rund 30 bis 40 Minuten Glückshormone – und von denen können wir ja gar nicht genug bekommen. Kurzum: Radfahren ist Balsam für die (Radler-)Seele, erst recht bei einer Radreise.

Grund Nr. 2 für eine Radreise: Es spart Zeit, Sprit und Nerven

Meist führt der Weg in den wohlverdienten Urlaub über eine Fahrt mit dem Auto oder einen Flug mit dem Flugzeug. Das kostet sowohl Zeit und Nerven als auch Sprit.

Bei einer Radreise unberührte Natur entdecken - Foto: Boris Stroujko/Shutterstock.com
Bei einer Radreise unberührte Natur entdecken – Foto: Boris Stroujko/Shutterstock.com

Dabei gilt: Je kürzer die Fahrt in den Urlaub ist, desto mehr Zeit bleibt uns, um uns vom Stress des Alltags zu erholen und die Seele baumeln zu lassen. Wer stattdessen eine Radreise macht, kann gleich wenn er aus der Haustür tritt, in den Urlaub starten. Denn hier gilt: Der Weg ist das Ziel. Das Endziel der Radreise ist lediglich eine Etappe des Urlaubs.

Mit dem Entspannen kann beim ersten Tritt in die Pedale begonnen werden. Lange Warteschlangen am Flughafen oder unbequeme Transferfahrten in aufgehitzten Bussen zum Hotel können Sie bei einer Radreise ganz elegant umfahren. Darüber hinaus fallen die Kosten für einen Flug oder für den Sprit weg – Radreisende setzen voll und ganz auf Muskelkraft 🙂

Grund Nr. 3 für eine Radreise: Der Weg ist das Ziel

Eine Radreise durch das Elbetal - Foto: DaLiu/Shutterstock.com
Eine Radreise durch das Elbetal – Foto: DaLiu/Shutterstock.com

Wie im Zusammenhang mit Grund Nummer 2 bereits angedeutet, ist bei einer Radreise der Weg das Ziel und nicht etwa ein spezieller Ort.

Ihr Urlaub findet nicht an einem Urlaubsort und dessen Umgebung statt, sondern ist vielmehr eine Rundreise, auf der es die ganze Zeit über etwas zu entdecken gibt – abseits der Hauptstraße und abseits der Touristenströme (natürlich hängt das auch von der gewählten Route ab).

Entdecken Sie verträumte Orte und naturbelassene Landstriche, machen Sie Ausflüge in kleine, historische Städte, picknicken Sie am See und erfrischen Sie sich beim Baden in einem See – und genießen Sie jede Etappe Ihrer Radreise durch Deutschland in vollen Zügen.

Grund Nr. 4 für eine Radreise: Hauptstraße adé

Wer mit dem Auto an sein Urlaubsziel gelangt, hat dabei meist ein Ziel: Schnell ankommen. Dafür wird verständlicherweise meist die kürzeste Route gewählt. Dabei gibt es abseits der vielbefahrenen Routen sehr viele Nebenstraßen, die durch tolle Landschaften führen. Doch die Zeit, die Natur zu genießen, bleibt meist nicht.

Vorbei an Deutschlands vielseitigen Landstrichen
Vorbei an Deutschlands vielseitigen Landstrichen

Und genau hier hat die Radreise einen entscheidenden Vorteil: Mit dem Rad lassen sich Strecken befahren, die dem Auto oder Motorrad nicht zugänglich sind. Genießen Sie Ihre Radreise auf beruhigten Landstraßen, auf Waldwegen oder entlang malerischer Flusstäler fern des Straßenverkehrs.

Auf dem Radweg Berlin – Usedom zum Beispiel erwartet Sie eine bunte Mischung aus historischen Städten wie Pasewalk oder Ueckermünde, dichten Wäldern, Seen und weiten Feldern und Wiesen. Barnimer Land, Schorfheide, Uckermark und Küste bieten landschaftliche Vielfalt pur. Halten Sie dort, wo Sie länger verweilen, Sonne tanken, baden oder Kultur erfahren wollen. Einen Parkplatz müssen Sie sich ja nicht suchen.

Grund Nr. 5: Es schont die Umwelt

Radreisen in Deutschland liegen voll im Trend
Radreisen in Deutschland liegen voll im Trend

Auch Grund Nummer 5 ist nicht zu unterschätzen. Wer lieber in die Pedale tritt als sich ins Auto zu setzen, tut auch der Umwelt etwas Gutes. Es ist geräuscharm, produziert keine schädigenden Abgase und trägt dazu bei, die Abhängigkeit vom Öl zu verringern.

Um den Umweltschutz zu stärken, gibt es in Deutschlands bereits eine breitgefächerte Palette an Radwanderwegen. Egal, ob Sie vom Schwarzwald ans Schwarze Meer radeln wollen, von Berlin nach Kopenhagen oder von der Nordsee nach Dresden – für jeden Geschmack und für jede Kondition gibt es in Deutschland für eine Radreise den passenden Radfernweg. Kein anderes Land besitzt ein so gut ausgebautes und vor allem großes Radwegenetz wie unsere Heimat.

Lassen Sie das Auto also einfach mal stehen und entdecken Sie die Schönheit deutscher Landschaften auf dem Drahtesel!

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