Peru Sehenswürdigkeiten – Top 10 der beliebtesten Attraktionen

Peru kann getrost als eines der vielfältigsten Länder Südamerikas bezeichnet werden. Das ehemalige Reich der Inkas erstreckt sich vom Amazonas bis zur Pazifikküste. Dazwischen finden sich die majestätischen Berge der Anden auf der einen und karge Sandwüsten auf der anderen Seite. Alle enthalten faszinierende Zeugnisse vergangener Hochkulturen.

Entdecken Sie die beeindruckende Vielfalt Perus anhand der 10 schönsten Sehenswürdigkeiten des Landes, die wir hier für Sie zusammengestellt haben.

Die Top 10 Peru Sehenswürdigkeiten auf einen Blick

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Platz 1: Machu Picchu


Die Inka-Ruine Machu Picchu ist nicht nur die bekannteste Sehenswürdigkeit von Peru, sondern eine der außergewöhnlichsten Attraktionen weltweit. Das UNESCO-Weltkulturerbe zählt zu den besterhaltenen altertümlichen Ruinen der Welt.

Verlorene Stadt der Inka

Machu Picchu wurde im 15. Jahrhundert auf dem 2.430 m hohen Gipfel des gleichnamigen Berges errichtet. Aufgrund ihrer Höhe ist die Stadt aus dem Urumba-Tal, das den Machu Picchu-Berg umgibt, unsichtbar. Vermutlich ist es diesem Umstand zu verdanken, dass die spanischen Eroberer Machu Picchu nicht entdeckten und die Ruinen bis heute erhalten blieben.

Verbindung nach Cusco

Der legendäre Inka-Trail verbindet Machu Picchu mit Cusco, der einstigen Hauptstadt des Inka-Reiches. Er ist heute der spektakulärste Weg, um nach Machu Picchu zu kommen. Die mehrtägige Campingtour durch spektakuläres Bergpanorama ist die perfekte Einstimmung für den Besuch der Inka-Ruine. Alternativ kann Machu Picchu aber auch gemütlich mit dem Zug erreicht werden.

Schon gewusst? Der Name Machu Picchu stammt aus der Sprache der Quechua und bedeutet Alter Gipfel.

Platz 2: Titicaca-See


Der Titicaca-See ist der größte See Südamerikas – vorausgesetzt, man zählt den Lago de Maracaibo in Venezuela nicht mit, denn der ist mit dem Meer verbunden – und liegt genau auf der Grenze zwischen Peru und Bolivien. Mit seiner wunderschönen Natur ist er perfekt für einige entspannte Tage am Wasser.

See im Hochgebirge

Durch seine Lage mitten in den Anden erreicht der Süßwassersee eine Höhe von 3.810 m. Bewusst wird einem das vor allem beim Anblick der schneebedeckten Gipfel, die ihn umgeben. Damit ist der Titicaca der höchstgelegene befahrbare See der Welt.

Aufenthalt am See

Der Ausgangsort für Aufenthalte auf der peruanischen Seite des Titicaca-Sees ist die kleine Hafenstadt Puno. Von hier hat man einen wunderbaren Blick über das Wasser und kann an einem der zahlreichen Sandstrände entspannen. Nur Baden ist aufgrund des eiskalten Wassers eher nicht zu empfehlen.

Tipp: Von Puno aus können Sie auch einen Ausflug zu den Stroh-Inseln der Uros unternehmen, deren Kultur noch älter ist als die der Inkas.

Platz 3: Amazonasgebiet

 

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Das peruanische Amazonasgebiet ist zwar deutlich kleiner als das von Brasilien, aber in jedem Fall einen Besuch wert. Ob Wanderungen durch den Dschungel, Touren zu den Wildtieren der Region oder eine so außergewöhnliche Aktivität wie Piranhas-Fischen mit anschließendem Verzehr, langweilig wird es im Amazonasgebiet mit Sicherheit nicht.

Amazonas-Hauptstadt

Wichtigster Anlaufpunkt im peruanischen Dschungel ist die Stadt Iquitos. Das Abenteuer beginnt schon bei der Anreise, denn Iquitos ist nicht über Straßen zu erreichen. Stattdessen reisen Sie mit Boot oder Flugzeug an. Neben zahlreichen Dschungel-Aktivitäten und tropischen Temperaturen finden Sie hier auch eine vielfältige Musik- und Essenskultur.

Tiefer in den Dschungel

Ein weiterer guter Ausgangspunkt für Amazonas-Touren ist der Ort Puerto Maldonado mit seinen zahlreichen Dschungel-Lodges. Oder Sie buchen gleich eine Schifffahrt mit Hängematten-Übernachtung den Amazonas entlang, bei ausreichend Zeit sogar bis nach Brasilien.


Platz 4: Colca-Canyon bei Arequipa


Unweit der Stadt Arequipa befindet sich der Colca-Canyon, eine der tiefsten Schluchten der Welt. An einigen Stellen steigt die Canyon-Wand ganze 3.300 m auf. Damit ist die Colca-Schlucht doppelt so tief wie der berühmte Grand Canyon der USA.

Traumhaftes Wandergebiet

Am besten erschließt sich die majestätische Schönheit des Colca-Canyons durch Trekking und Mountainbiken. An den Flanken der Schlucht liegen immer wieder traditionelle Dörfer, die zu einer Pause einladen. Dazu hat man von dort einen atemberaubenden Blick über die Schlucht. Mit etwas Glück entdecken Sie sogar einen der hier lebenden Kondore.

Heiße Quellen

In den Tälern der Colca-Schlucht befinden sich die heißen Thermalquellen von Chivay. Das mineralhaltige Wasser soll eine heilende Wirkung haben. Ob das nun stimmt oder nicht, entspannend ist es allemal.

Tipp: Die nahegelegene Stadt Arequipa mit ihren Kolonialbauten ist durchaus selbst auch einen Besuch wert.

Platz 5: Cusco


Cusco ist nicht nur der Startpunkt für Touren nach Machu Picchu, die Stadt in den Anden ist auch ganz für sich eine absolute Sehenswürdigkeit. Als die älteste dauerhaft bewohnte Stadt Südamerikas kann sie mit zahlreichen kulturellen und archäologischen Höhepunkten aufwarten.

Herz des Inka-Reiches

Cusco wurde von den Inkas in der Form eines Pumas gebaut, dessen Herz genau am zentralen Plaza de Armas liegt. Dieser gilt bis heute als einer der schönsten Plätze des Landes. Er ist umgeben von engen Gassen mit Kopfsteinpflaster, kolonialen Anwesen und antiken Ruinen. Viele Gebäude Cuscos sind auf dem Fundament massiver Inka-Mauern gebaut.

Archäologie-Hauptstadt

Neben Machu Picchu gibt es in der Umgebung um Cusco noch zahlreiche weitere sehenswerte Ruinen und archäologische Stätten. Lohnenswert sind vor allem Tagesausflüge zum Heiligen Tal oder zu der Inka-Festung Sacsayhuamán. Tiefergehende Informationen zur Vergangenheit Cuscos findet man außerdem im Inka-Museum der Stadt.


Platz 6: Huaraz


Die Andenstadt Huaraz ist eigentlich gar nicht so sehr ihrer selbst wegen beliebt, sondern wegen ihrer spektakulären Lage im der Gebirgskette Cordillera Blanca. Einen besseren Ort für Wander- und Klettertouren werden Naturenthusiasten kaum finden können.

Touren im Hochgebirge

Huaraz selbst liegt 3.100 m über dem Meeresspiegel, die Gipfel drumherum sind teilweise über 6.000 m hoch. Da die Stadt jedoch gleichzeitig in den Tropen liegt, findet sich bis zu einer Höhe von 5.000 m kein Schnee. Wanderrouten mit verschiedenen Längen und Schwierigkeitsgraden führen von Huaraz aus durch die Berge und vorbei an pittoresken Gebirgsseen.

Herausforderungen für Outdoor-Sportler

Dank der vielen verschiedenen Routen können in Huaraz Wanderer und Bergsteiger mit jedem Erfahrungslevel auf ihre Kosten kommen. Für erfahrene Kletterer gibt es beispielsweise Eisklettern oder die Besteigung des 6.768 m hohen Huascaran, dem höchsten Berg Perus.


Platz 7: Nazca-Linien


In dem Zeitraum von etwa 200 bis 700 n. Chr. erschufen die Angehörigen der antiken Nazca-Kultur riesige, sich über mehrere Kilometer erstreckende Zeichnungen im Boden des trockenen Wüstengebiets der Pampa Colorada. Bis heute sind diese Zeichnungen ein großes Rätsel für Archäologen.

Geometrische Figuren und Lebewesen

Die Nazca-Linien umfassen über 800 gerade Linien, 300 geometrische Figuren und 70 Abbildungen von Tieren und Pflanzen. Durch die riesigen Ausmaße der Zeichnungen sind Sie nur aus großer Höhe erkennbar. Deswegen wurden sie auch erst in den 1920er Jahren entdeckt, als man die erste Flugverbindung zwischen Lima und Arequipa einrichtete.

Geheimnis der Linien

Bis heute konnten Archäologen nicht erklären, zu welchem Zweck die Linien geschaffen wurden. Es existieren jedoch mehrere Theorien, die im Maria Reiche Museum, das in der Nähe der Nazca-Linien an der Panamerica liegt, erklärt werden.


Platz 8: Oase Huacachina


Das kleine Oasendorf Huacachina liegt etwa vier Stunden südlich von Lima. Ursprünglich nutzten vor allem reiche Peruaner die Oase zum Wellness-Urlaub, da der Lagune in ihrer Mitte aufgrund ihres hohen Mineralstoffgehalts heilende Kräfte nachgesagt wurden.

Von Wellness zum Abenteuer

Die Lagune ist heute durch den Wasserrückgang kaum noch zum Baden geeignet, aber Huacachina hat andere Möglichkeiten gefunden, um Urlauber anzulocken. Die umliegenden Sanddünen eignen sich hervorragend zum Sandboarding oder Buggyfahren. Hinterher wird am Hotelpool entspannt und das ganzjährig gute Wetter genossen.


Platz 9: Lima


Die Hauptstadt von Peru hat international nicht den besten Ruf. Sie gilt als laut, dreckig und gefährlich. Bei dieser negativen Abstemplung wird jedoch übersehen, dass Lima viel Kultur, Geschichte und weitere Attraktionen zu bieten hat, die einen Aufenthalt in der Stadt durchaus lohnenswert machen.

Sehenswerte Viertel

Das Zentrum Limas ist von historischen Kolonialbauten geprägt und bietet dank seiner erhöhten Lage einen guten Blick über die Stadt. Der Stadtteil Barranco hat sich als Künstlerviertel mit einem quirligen Nachtleben etabliert, während das wohlhabende Viertel Miraflores sowohl mit seiner atemberaubenden Lage an der Steilküste als auch mit seinen unzähligen Einkaufsmöglichkeiten beeindruckt.

Wüste trifft auf Küste

Als Wüstenstadt, übrigens die zweitgrößte der Welt, hat Lima ganzjährig gutes Wetter und kaum Regen. Gleichzeitig liegt die Stadt direkt an der Pazifikküste. Die Wege oberhalb der Küstenfelsen eignen sich perfekt zum Joggen, Radfahren oder Spazierengehen.

Tipp: Die Küche von Lima hat den Ruf, die beste des Kontinents zu sein – also unbedingt eines der vielen hervorragenden Restaurants ausprobieren.

Platz 10: Ballestas-Inseln


Eine 90-minütige Bootsfahrt bringt Sie von der spektakulären Steilküste Perus zu den Ballestas-Inseln, die für ihre beeindruckende Artenvielfalt bekannt sind. Die gesamte Inselgruppe ist als Naturreservat geschützt.

Hochgreifender Vergleich

Je nachdem, wen man fragt, werden die Ballestas-Inseln entweder als „Galapagos Kompakt“ bezeichnet, oder als „Galapagos für Arme“. Vermutlich können die Ballestas-Inseln mit dem berühmten Vorbild nicht ganz mithalten, sehenswert sind sie jedoch trotzdem – und dazu deutlich günstiger.

Artenvielfalt

Auf den Ballestas-Inseln sind zahlreiche Tiere zu Hause. Schon bei der Überfahrt kann man mit etwas Glück Delfine entdecken. Auf den Inseln selbst tummeln sich unter anderem:

  • Seelöwen
  • Pelikane
  • Kormorane
  • Pinguine
  • Peruanische Tölpel
  • Flamingos

Die Top 10 Peru Sehenswürdigkeiten auf einen Blick

Peru vereint abwechslungsreiche, atemberaubende Landschaften mit reicher Geschichte und einer hervorragenden Küche. Ob eine Klettertour in den Anden, ein Abstecher in die Wüste oder ein Besuch im weltberühmten Machu Picchu, in diesem vielfältigen Land wird jeder Urlaub zum unvergesslichen Erlebnis.

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Peru: Die wichtigsten Zahlen und Fakten im Überblick

  • Einwohner: ca. 31.237.500
  • Größe: 1.285.000 km²
  • Sprache: Spanisch
  • Währung: Peruanischer Sol
  • Zeitzone: Peru Time (UTC -5:00)
  • Durchschnittstemperatur im Sommer: 25°C
  • Durchschnittstemperatur im Winter: 15°C

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