Madeira Sehenswürdigkeiten –Top 10 der beliebtesten Attraktionen

Top 10 Madeira Sehenswürdigkeiten

Kurz vor der westafrikanischen Küste liegt die zu Portugal gehörende Inselgruppe Madeira. Die Hauptinsel mit dem gleichen Namen bietet ihren Besuchern atemberaubende Landschaften und vielfältige Natur. Die natürlichen Sehenswürdigkeiten bestehen vor allem aus zerklüfteten Vulkanlandschaften und der wunderschönen Blumenvielfalt, die dank dem warmen, subtropischen Klima das ganze Jahr über erkundet werden können.

Die 10 schönsten Attraktionen von Madeira haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Die Top 10 Madeira Sehenswürdigkeiten auf einen Blick

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Platz 1: Funchal


Egal ob Sie mit dem Flugzeug oder dem Schiff auf Madeira landen, Ihre Ankunft erfolgt höchstwahrscheinlich in der Hauptstadt Funchal. Die größte Stadt der Insel liegt inmitten einer malerischen Bucht ganz im Süden Madeiras und teilt sich in zwei Stadtteile auf. Der historische Part stammt noch aus der Piratenzeit und wird von vielen alten Bauwerken geprägt. Der neuere Stadtkern dagegen beheimatet viele Kirchen und offizielle Gebäude.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Funchal

Es gibt so einige Orte in Funchal, denen Sie während Ihres Aufenthaltes einen Besuch abstatten sollten. Da ist zum einen die Kathedrale. Sie stammt aus dem 16. Jahrhundert und ist die älteste Kirche Madeiras. Zum anderen ist ein Einkaufsbummel über den Mercado des Lavadores Pflicht, den Gemüse- und Fischmarkt der Stadt. Am Abend lohnt sich ein Spaziergang entlang der Hafenpromenade mit ihren zahlreichen Restaurants.

Aktivitäten für Wasserratten

Aufgrund seiner Lage am Meer bietet Funchal außerdem zahlreiche Wassersportaktivitäten an, die direkt von der Stadt aus ausgeübt werden können. Dazu gehören unter anderem:

  • Tauchen
  • Surfen
  • Delfinschwimmen
  • Walbeobachtungen

Platz 2: Gabo Girão


Diese Steilklippe im Süden der Insel ist gut für so einige Superlative. Sie ist die höchste Steilklippe in Europa und die zweithöchste der Welt. Ganze 580 m ragt sie über dem Meer heraus. Seit 2012 kann die Besichtigung über die neue Plattform „Skywalk“ erfolgen. Hier sollten Sie allerdings schwindelfrei sein – durch einen Glasboden gibt es den freien Blick bis nach unten aufs Meer.

Die Klippen hinunter

Nicht weit von der Aussichtsplattform von Gabo Girão fährt eine Seilbahn hinunter nach Fajãs Gabo Girão. Ursprünglich als Transportmittel für Bauern gedacht, befördert sie heute vor allem Touristen. Ist Ihnen das noch nicht genug Nervenkitzel, können Sie alternativ auch Paragliding von den Klippen machen. Nach oben geht es anschließend auch hier mit der Seilbahn.

Tipp: Früh aufstehen oder lange bleiben lohnt sich, denn morgens und am späten Nachmittag sind die wenigsten Touristen unterwegs.

Adresse:
Miradouro do Cabo Girão
Câmara de Lobos


Platz 3: Grutas de Sao Vicente


Diese Lavahöhlen im Norden Madeiras gehen auf einen Vulkanausbruch vor fast 900.000 Jahren zurück. Das Ergebnis dieses Naturereignisses ist ein 700 m langes Lavatunnelsystem, das sich als bizarres Labyrinth aus Gängen und Grotten zusammenfügt.

Besuch mit geführter Tour

Bereits seit 1996 werden Besucher durch die Grotten geführt. Lassen Sie sich auf einer solchen Tour durch die fünf bis sechs Meter hohen Gänge der Lavahöhlen geleiten und bekommen Sie einen Eindruck des vulkanischen Ursprungs der Insel. Der Rundgang endet im Informationszentrum Cento de Vulcanismo. Hier erhalten Sie zum Abschluss ausführliche Informationen über den Vulkanismus auf Madeira und die Entstehung der Grotten.

Adresse:
Sítio do Pé do Passo
9240-039 Sao Vicente


Platz 4: Lavapools von Porto Moniz


Das Baden im Meer ist in Madeira nur an sehr wenigen Stellen möglich, da der größte Teil der Küste aus steilen Klippen und Felsen besteht. Um ihren Besuchern trotzdem einen Badeurlaub zu ermöglichen, schuf die Regierung zahlreiche Naturschwimmbäder auf der Insel. Am schönsten sind die Lavapools bei Porto Moniz.

Einzigartige Kulisse für ein Bad

Die Lavapools bestehen aus vulkanischem Felsen und erstrecken sich vor malerischer Kulisse bis ins offene Meer. Beim Schwimmen beobachten Sie die wilde Brandung des Atlantiks, die gegen die Naturschwimmbäder prallt. Da wird das Baden zu einem ganz besonderen Erlebnis!

Adresse:
R. dos Alfarrobeiras 4
Porto Moniz


Platz 5: Câmara de Lobos


Unzählige kleine Berg- und Fischerdörfer auf der Insel haben sich bis heute ihren ursprünglichen Charme und ihre natürliche Gastfreundlichkeit bewahrt. Besonders zu empfehlen ist das Dorf Câmara de Lobos an der südlichen Küste von Madeira.

Einheimische und hohe Besucher

Die Bewohner von Câmara de Lobos leben vom Fischfang. Probieren Sie unbedingt eines der frischen, hausgemachten Fischgerichte. So gute Küche bekommen Sie nicht überall! Der idyllische Charme dieses Ortes hat sogar schon ein paar Berühmtheiten angezogen: Winston Churchill persönlich soll Câmara de Lobos nicht nur besucht, sondern hier auch gemalt haben.


Platz 6: Levadas


Die Levadas sind kleine Bewässerungskanäle, die über die ganze Insel verlaufen. Sie transportieren das Wasser aus dem Norden in die kargen Flächen im Süden der Insel, die wirtschaftlich genutzt werden. Gebaut wurden die Levadas im Laufe vieler Jahrhunderte. Heute kommen sie insgesamt auf eine Länge von 2100 km und sind damit weltweit einzigartig in ihrem Umfang und ihrer Ausdehnung.

Wanderungen entlang der Levadas

Zahlreiche Wanderwege verlaufen entlang der Levadas und führen Sie zu den schönsten Ecken der Insel. Unterwegs kommen Sie an einigen beeindruckenden Schauspielen wie tosenden Wasserfällen und abenteuerlichen, in die Wand gehauenen Stufen vorbei. Dazu gibt es immer wieder die tolle Aussicht über die Insel.

Tipp: Wenn Sie bei Ihrer Wanderung zusätzlich noch ausführliche Informationen zu den Levadas erhalten wollen, sind auch geführte Touren möglich.

Platz 7: Ponta de Sao Lurenco


Dieser Naturpark liegt auf einer Halbinsel im östlichen Madeira. Die Landschaft sieht hier vollständig anders aus als auf der restlichen Insel. Findet man auf Madeira sonst üppige Pflanzen, beeindruckt der Ponta de Sao Lurenco mit vulkanischen Steinformationen. Zahlreiche Wanderwege durch den Park laden zu einer ausführlichen Erkundung ein.

Wie auf dem Mond gelandet

Die Lavalandschaft sieht teilweise aus wie auf einem anderen Planeten. Seltene einheimische Pflanzen sind hier anzutreffen, die sich in der Mondlandschaft besonders wohl fühlen. Dazu sind im Naturpark zahlreiche Tiere unterwegs. Vor allem verschiedene Vogelarten leben hier, aber mit etwas Glück können Sie auch Robben begegnen. Zudem befindet sich der einzige schwarze Sandstrand Madeiras auf dieser Halbinsel.


Platz 8: Monte Palace Tropical


Monte Palace Tropical repräsentiert die typische Flora Madeiras mit ihren ganzjährig blühenden Pflanzen und tropischen Gärten. Das architektonische und botanische Meisterwerk liegt oberhalb der Hauptstadt auf dem Monte Funchal. Erreichen können Sie die Anlage zu Fuß oder mit der Seilbahn. Genauso geht es auch wieder hinunter – oder Sie lassen Ihren inneren Abenteurer raus und machen den Abstieg per Fahrt mit einem Korbschlitten.

Der tolle Blick ergänzt die vielfältige Ausstattung

Neben der üppigen tropischen Vegetation bietet der Monte Palace Tropical eine große Mineralienausstellung sowie unzählige Kunstwerke und Schmuckbauten. Tiere wie Koys und Schwäne leben auf der Anlage. Den besten Blick über Funchal und die Bucht hat man von der Terrasse der Bar am Schwanenteich.

Adresse:
Caminho do Monte 174
9050-288 Funchal


Platz 9: Pico de Arieiro


Im Hochgebirge von Madeira liegt der Pico de Arieiro, der dritthöchste Berg der Insel. Über eine 7 km lange Straße erreichen Sie den Gipfel auf 1818 m Höhe. Von hier bietet sich Ihnen eine grandiose Aussicht auf die umliegenden Berge und Täler, bei guter Sicht sogar bis zu der kleinen Nachbarinsel Porto Santo.

Ausgangspunkt für Wanderungen

Wenn Sie mehr von den Bergen Madeiras sehen wollen, ist Pico de Arieiro der perfekte Startpunkt. Eine Wanderung zum höchsten Gipfel Madeiras, dem Pico Ruivi, dauert beispielsweise etwa 2,5 bis 3 Stunden.

Tipp: Besuchen Sie den Gipfel am besten vormittags, da er nachmittags oft von Wolken eingehüllt wird.

Platz 10: Die „Santa Maria“


Die „Santa Maria“ war das Schiff von Christopher Kolumbus, mit dem er einst Amerika entdeckte. In Madeira liegt ein originalgetreuer Nachbau vor Anker, mit dem Sie halbtägige Ausflugsfahrten auf den Atlantik machen können.

Ein paar Stunden Geschichte leben

Die all-inclusive Touren der „Santa Maria“ geben Ihnen das Gefühl, in der Zeit zurückzureisen. Alles an Bord ist am originalen Schiff und dessen Zeitalter orientiert. So sind beispielsweise die Crewmitglieder als Piraten verkleidet. Im Sommer ist es unterwegs zudem möglich, vom Schiff aus schwimmen zu gehen oder Delfine zu beobachten.

Schon gewusst? Christopher Kolumbus lebte einst auf Porto Santa, der kleinen Nachbarinsel Madeiras.

Die Top 10 Madeira Sehenswürdigkeiten auf den Punkt gebracht

Tropische Pflanzenwelt, vulkanisch geprägte Höhlen, eine gastfreundliche Bevölkerung – was will man im Urlaub mehr? Madeira bietet den bestmöglichen Mix aus Kultur und Natur, der Ihren Urlaub unvergesslich macht. Wenn Sie jetzt auf die Insel gekommen sind, schauen Sie sich doch noch weitere Ziele für einen Urlaub am Meer an.

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Madeira: Die wichtigsten Zahlen und Fakten im Überblick

  • Einwohner: ca. 268.000
  • Größe: 741km²
  • Sprache: Portugiesisch
  • Währung: Euro
  • Zeitzone: Westeuropäische Zeit (UTC +0)
  • Durchschnittstemperatur im Sommer: 26°C
  • Durchschnittstemperatur im Winter: 19°C

 

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